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Studie: Internet-Telefonie erobert Unternehmenssektor

Weg von reinen Privatnutzern hin zu Unternehmen

Obwohl der Weltmarkt der Internet-Telefonie-Dienste (VoIP, Voice over Internet Protocol) im letzten Quartal 2000 nicht ganz die hohen Erwartungen der Anbieter erfüllen konnte, herrscht Optimismus in der Branche. Die verstärkte Nutzung der VoIP-Technik und der Markteintritt der US-amerikanischen Telekomgiganten AT&T und MCI WorldCom und in Europa von GlobalOne und KPNQwest lassen den Schluss zu, dass VoIP künftig zu den Mainstream-Produkten gehören wird. Laut einer neuen Analyse namens "World VoIP Services Market" der Unternehmensberatung Frost & Sullivan betrug das VoIP-Gesamtverkehrsvolumen im Jahr 2000 rund 21 Milliarden Minuten.

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Noch bis vor kurzem galt VoIP fast ausschließlich als Lösung für private Endnutzer und richtete sich an eine - so Frost & Sullivan - kostenbewusste Zielgruppe mit niedrigen Qualitätsanforderungen. Doch seit AT&T und MCI WorldCom das Terrain für sich erschlossen haben, eröffnen sich der Branche ganz neue Dimensionen. Elka Popova, Analystin bei Frost & Sullivan, ist davon überzeugt, dass die traditionellen Telefongesellschaften mit ihren Ressourcen und ihrem Kundenstamm das VoIP-Volumen kräftig steigern, die technische Entwicklung vorantreiben und hohe Investitionen in die Infrastruktur tätigen werden. Ein weiterer positiver Effekt ist die starke Lobby für günstige gesetzliche Regelungen, die sich aus dem Engagement der großen Player ergibt.

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Die Einführung technisch ausgereifter VoIP-Lösungen wird den Markt laut Analyse einen entscheidenden Schritt voranbringen: Dann sei die Erweiterung der Zielgruppe in großem Umfang realistisch - weg von reinen Privatnutzern hin zu Unternehmen. Frost & Sullivan geht davon aus, dass entsprechende Anwendungen für die Firmenkommunikation bald auf breite Akzeptanz stoßen werden. Derzeit stammen nur ca. drei Prozent der Umsätze aus Unternehmen. Doch ab dem Jahr 2006 soll sich das Verhältnis zu Gunsten der Geschäftskunden verschieben und 2007 werden schon knapp 70 Prozent der prognostizierten Umsätze den Firmenkunden zugeschrieben.

Eine ebenfalls klare Verschiebung wird bei der Art der Verbindung vorhergesagt. Derzeit finden knapp die Hälfte der VoIP-Verbindungen von Telefon zu Telefon statt. PC-zu-Telefon- und PC-zu-PC-Lösungen teilen sich gleich stark die verbleibenden Gesprächsminuten. Im Jahr 2007 sollen drei Viertel aller Verbindungen von Telefon zu Telefon erfolgen und nicht einmal mehr zwei Prozent von PC zu PC.

Der größte Anteil des Verkehrs entfiel im letzten Jahr auf nationale Ferngespräche (64 Prozent). Rund 33 Prozent der Gesprächsminuten waren Auslandsverbindungen und nur knapp drei Prozent Ortsgespräche. Kostenloses Telefonieren von PC zu PC machte die neue und technisch noch nicht völlig ausgereifte Technologie besonders für Fern- und Auslandsverbindungen von Privatpersonen interessant. Dank verbesserter Qualität und dem Übergang zur Mainstream-Anwendung werden sich die Muster mehr in Richtung der üblichen Struktur im Telefonverkehr bewegen. Für das Jahr 2007 prognostiziert Frost & Sullivan einen Anteil von knapp 57 Prozent an Ortsgesprächen, gegenüber ca. 33 Prozent Fernverbindungen und ca. zehn Prozent Auslandsgesprächen.

Die Studie ergänzt den Subskriptionsdienst "World VoIP Services" von Frost & Sullivan. Bestandteile sind ständig aktualisierte Marktdaten und Prognosen, Wettbewerberprofile und Nachrichten aus der Branche sowie Studien zu verwandten Themen aus dem Bereich Sprach- und Datenkonvergenz.



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