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Infineon leidet unter schwachem Speicher- und Mobilfunkmarkt

Hoher Lagerbestand und sinkende Preise bei Speicher-und Mobilfunkchips

Infineon Technologies AG erwartet ein deutlich schlechteres Ergebnis für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2001. Vor allem der Preisverfall und einmalige Abschreibungen auf Lagerbestände werden, bedingt durch eine weiter verschlechterte Situation des Halbleitermarktes, einen negativen Einfluss auf das Geschäftsergebnis von Infineon im dritten Quartal haben, so das Unternehmen.

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Infineon rechnet daher mit einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorquartal um bis zu 30 Prozent und einem Verlust vor Steuern und Zinsen von bis zu 600 Millionen Euro.

Seit der Bekanntgabe der Ergebnisse von Infineon für das zweite Quartal am 24. April 2001 habe sich die Situation in der Halbleiterindustrie weiter verschlechtert. Führende Marktanalysten hätten ihre Wachstumsprognosen für den Halbleitermarkt inzwischen weiter gesenkt und sagen derzeit negative Wachstumsraten von bis zu 20 Prozent für dieses Kalenderjahr vorher. Diese weiterhin schwierigen Marktbedingungen haben seit April die meisten Geschäftssegmente von Infineon betroffen:

  • Der Mobilfunkmarkt bleibt auch weiter schwer vorhersehbar, derzeit zeichne sich keine Wiederbelebung der Nachfrage nach Mobiltelefonen ab. Da wichtige Kunden Aufträge verschoben beziehungsweise storniert haben, steigen im laufenden Quartal die Lagerbestände von Infineon und die Umsatzzahlen sinken.
  • Nach dem sehr schwierigen zweiten Quartal in einem weiterhin schlechten Marktumfeld sind die Preise für Speicherbausteine weiter stark gefallen. Durchschnittliche Preise für 256-Mbit-DRAM-Äquivalente auf dem Spotmarkt sind seit dem 31. März 2001 um etwa 30 Prozent gesunken. Die Nachfrage, besonders im PC-Markt, sei schwächer als erwartet und habe daher höhere Lagerbestände zur Folge.
  • In den Bereichen Sicherheits- und Chipkarten-ICs sowie Drahtgebundene Kommunikation werden derzeit ebenfalls Aufträge storniert. Auf Grund der sinkenden Nachfrage stehen die Preise unter starkem Druck.
Infineon habe geeignete Maßnahmen ergriffen, um den Herausforderungen des derzeitigen Marktumfeldes zu entsprechen. Das Unternehmen hat bereits die Investitionen für das laufende Geschäftsjahr von 2,8 Milliarden Euro auf 2,3 Milliarden Euro zurückgenommen. Für das kommende Geschäftsjahr 2002 (ab 1.10.2001) wird Infineon ursprünglich geplante Investitionen um mehr als eine Milliarde Euro kürzen. Neben den bereits gestarteten Kostensenkungsprogrammen schafft Infineon derzeit keine neuen Stellen und besetzt durch Fluktuation freiwerdende Positionen nicht wieder.


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