Compaq startet neue Linux-Initiative
Zusammen mit Unternehmen aus dem Linux-Bereich will Compaq Cluster auf Basis von Alpha-Servern anbieten, angefangen bei 16 bis hin zu 512 und mehr Nodes. Dazu arbeitet man unter anderem mit dem San Diego Supercomputer Centers NPACI Rocks zusammen. Zudem will man sich am Oracle Linux Lab beteiligen und hier an der Optimierung des Linux-Kernels mitarbeiten.
Mit dem Linux- und Tru64-Affinity-Programm will man die Interoperabilität zwischen Linux Tru64 UNIX verbessern. Dazu will Compaq eine Reihe von Software-Tools und Dienstleistungen anbieten, die Interoperabilität und Mobilität von Applikationen in gemischten Linux/Tru64-UNIX-Umgebungen sicherstellen.
Die Verwaltung von Server-Clustern will Compaq durch seine Single-System-Image-(SSI-)Clustering-Technologie vereinfachen, die man zusammen mit der Open-Source-Community auf Linux portiert. SSI verwaltet zahlreiche Server wie einen einzelnen, so dass ein Cluster für den Administrator wie eine einzelne Maschine erscheint. Zunächst werden hier einige Teile der Infrastruktur verfügbar sein, später auch die volle SSI-Technologie.
Mit dem Accredited Systems Engineer (ASE) hingegen will Compaq eine Zertifizierungsstufe für Linux in das Compaq Accredited Professionals Program (CAPP) einfügen. Hierbei setzt man auf Kooperationen mit Red Hat und SAIR, aber auch das Linux Professional Institute (LPI) will man einbeziehen.
Um Linux im Handheld-Bereich nach vorn zu bringen, startet Compaq einen Wettbewerb für Entwickler. Die Preisträger sollen auf der Linux World im August 2001 bekannt gegeben werden.
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