• IT-Karriere:
  • Services:

Erneut gefälschte Domain-Rechnungen im Umlauf

Firma verlangt ominöse Gebühren, die getrost ignoriert werden können

Die Welle an gefälschten Rechnungen für Internet-Domains reißt nicht ab: In vielen Briefkästen von Besitzern einer de-Domain lag am heutigen Montag eine fingierte Rechnung einer so genannten "DID - Deutsche Internet Domainregistrierung". Für eine dubiose Dienstleistung wird darin eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 1.223,80 DM verlangt.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Gebühren werden auf der Rechnung mit dem viel zu kleinen Kleingedruckten damit begründet, dass die betreffende Domain in irgendwelche Online-Dienste eingetragen werde. Die Geldeintreibung übernimmt angeblich eine Agentur in Vechta, die auf den Namen H. Lasar hören soll. Selbstverständlich ist weder eine richtige Adresse noch eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme auf der Rechnung genannt. Lediglich eine Postfach-Adresse taucht auf dem Schreiben auf.

Stellenmarkt
  1. Hannover Rück SE, Hannover
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf

Klicken zum Vergrößern
Klicken zum Vergrößern
Wie die deutsche Registrierungsstelle DeNIC auf Anfrage mitteilte, haben zahlreiche Domain-Besitzer am heutigen Montag ein solches fingiertes Schreiben erhalten. Zu den Empfängern zählte auch Golem.de, so dass wir das Schriftstück zur Veranschaulichung zeigen können.

Um sich einen Hauch von Legalität anzueignen, finden sich auf dem Schreiben die Worte "der DENIC e.G. bildet die Grundlage zur Reservierung aller Internetadressen, die auf de enden." Damit wollten die Rechnungsschreiber wohl suggerieren, dass der eingeforderte Geldbetrag etwas mit der DeNIC zu tun hätte.

Die DeNIC empfiehlt folglich, die Rechnung einfach zu ignorieren, da diese nichts mit der Bereitstellung einer Domain zu tun hat.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,95€
  2. (-60%) 23,99€
  3. (-28%) 17,99€
  4. (-72%) 8,50€

AundZ 22. Jun 2001

Hmm, interessanter Aspekt, aber eine Frage sei erlaubt: meinst du alphabetisch nach dem...

Jani 20. Jun 2001

Jaja, kenn ich. Wir habe damals auch die GmbH-Firmenurkunde für 234 DM Fantasiepreis...

Klecks 20. Jun 2001

Natürlich lääst sich der Inhaber des Postfachs feststellen: Bei Eröffnung muß schließlich...

Mais 19. Jun 2001

naja. Wird der Richter schon entscheiden.. diverse Adressbuchverlage mit ähnlicher...

Bruzzl 19. Jun 2001

Wieso Betrugsanzeige? In dem Schreiben der DID steht nirgendwo etwas von Rechnung...


Folgen Sie uns
       


Razer Blade Stealth 13 - Test

Dass ein Gaming-Notebook kompakt sein kann und auch als Arbeitsnotebook fürs Schreiben taugt, haben wir eher weniger erwartet. Das Razer Blade Stealth 13 zeigt, dass dies trotzdem möglich ist.

Razer Blade Stealth 13 - Test Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2
  3. Micropython Das Pyboard D ist ein Steckbausatz für IoT-Bastler

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

    •  /