Spieletest: Startopia - Freizeitpark für Außerirdische
Aufbaustrategie mit witzigem Hintergrund. In den meisten Aufbaustrategiespielen muss der Spieler für ein dem Menschen recht ähnliches Wuselvölkchen Dörfer errichten, Rohstoffe anbauen und für das Wohlbefinden der kleinen Charaktere sorgen. Startopia wartet da mit einem prinzipiell recht ähnlichen Konzept auf – nur dass man sich hier nicht um Menschen, sondern um Aliens kümmern muss.
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Und eben diese Außerirdischen scheinen sich in ihren grundlegenden Bedürfnissen von unsereins nicht allzu sehr zu unterscheiden: Neben Snackautomaten und Bedürfnisanstalten wissen die insgesamt neun verschiedenen Spezies auch die Vorzüge eines Freudenhauses durchaus zu schätzen. Und das Glück der Aliens sollte die höchste Priorität des Spielers sein – anderenfalls wandern die kleinen Weltraumbummler nämlich ziemlich schnell zur Konkurrenz ab.
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Eben diese gibt sich durchaus aggressiv: Auf der bisher verlassenen Raumstation, die man für seinen Alien-Vergnügungspark ausgewählt hat, suchen auch eine Vielzahl anderer ihr Glück und konkurrieren mit dem Spieler um zahlungskräftige Kunden. Wer ein profitables Geschäft betreiben will, muss die Gäste also schon mit besonderen Angeboten locken. Die 40 zur Auswahl stehenden Einrichtungsgegenstände bieten da aber eine recht reichhaltige Auswahl.
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Problematisch wird es aber vor allem dann, wenn der bisherige Platz nicht mehr ausreicht und man gezwungen ist, zu expandieren, was bei den anderen Service-Anbietern auf der Station zumeist nicht gerade für ausgelassene Begeisterung sorgt. Somit kann es durchaus auch mal zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen, etwa wenn der Gegner entdeckt, dass man ihm Spione, Saboteure oder Mörder auf den Hals gehetzt hat. Friedliche Zeitgenossen haben aber auch die Möglichkeit, durch Handel zu einer für alle Seiten befriedigenden Lösung zu kommen.
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Die verschiedenen Missionen bieten dabei die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen, wobei man natürlich auch immer auf die Hilfe der Aliens angewiesen ist. Für die nötige Bindung und Wertschätzung der eigenen Angestellten wird durch jeweils unterschiedliche Charakterzüge, Stimmungsschwankungen, Bedürfnisse sowie eine eigene Geschichte aller Charaktere gesorgt. Die Lebensläufe der Außerirdischen lesen sich dabei recht unterhaltsam, auch sonst strotzt das Programm vor allerdings nicht wirklich immer voll und ganz überzeugendem Humor.
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Für die optische Gestaltung gebührt den Entwicklern von Mucky Foot höchstes Lob, wer sich einmal die detaillierten Gegenstände und Aliens aus nächster Nähe angesehen hat oder etwa beobachtet, wie sich vor der Space-Toilette eine Schlange von wartenden und sich unterhaltenden Aliens bildet, wird die Sorgfalt des Teams schnell zu schätzen wissen.
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Einzig die Steuerung ist nicht ganz so gut gelungen: Wer über keine 3-Tasten-Maus verfügt wird einige Zeit brauchen, um sich mit der Tastatur-Maus-Kombination anzufreunden und die stufenlos dreh- und zoombare Ansicht zu bedienen.
Fazit: Im Prinzip unterscheidet sich Startopia im Spielablauf und in der Bedienbarkeit nicht von anderen guten Aufbau-Strategiespielen, das abgedreht-witzige Szenario und die liebevolle Gestaltung der Charaktere verleihen dem Titel aber einen Ausnahmestatus. Und wer würde die Idee nicht reizvoll finden, einmal eine Raumstation für Außerirdische aufzubauen?