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70% der ITK-Anbieter rechnen für 2001 mit steigendem Umsatz

Die Altgeräte-Richtlinie befürwortet Bitkom grundsätzlich. Allerdings bestünde ein dringender Verbesserungsbedarf an einigen wesentlichen Eckpunkten. Die Industrie sieht sich hier in der Verantwortung für die Entsorgung der Geräte, hat diese Verantwortung aber nicht allein, sondern gemeinsam mit Kommunen und Verbrauchern. "Unser aller gemeinsames Interesse muss es sein, das künftige Entsorgungssystem für Altgeräte so effizient und damit so verbraucherfreundlich wie möglich zu gestalten", appellierte der Bitkom-Präsident.

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Momentan sei es kaum möglich abzuschätzen, welche und wie viele Altgeräte wann in welchem Zustand wo zurückkommen. Schätzungen gehen zu Beginn von einem jährlichen Abfallpotenzial von etwa 2,2 Millionen PCs, fast 3 Millionen Faxgeräten und Anrufbeantwortern sowie über 6,5 Millionen Telefonen und Handys aus. Zusammen mit den anderen elektrischen und elektronischen Geräten würde dies rund 1 Million Tonnen Elektro- und Elektronikschrott ausmachen, der von der Industrie zurückgenommen und verwertet werden müsste. Hinzu komme eine nicht näher bestimmbare Menge an Uraltgeräten, die momentan in Kellern oder auf Dachböden lagern würden. Die Kosten, die dadurch auf die Wirtschaft zukommen, können kaum prognostiziert werden, so Bitkom. Schätzungen gehen von jährlich über 3 Milliarden DM in Deutschland und etwa 12 bis 15 Milliarden DM europaweit aus.

Das Einsammeln der Altgeräte darf laut Bitkom nicht in die Herstellerverantwortung fallen. Hier seien vielmehr die Kommunen gefragt. Von ihnen erwartet die Industrie, dass sie die überall bereits bestehenden Rücknahmesysteme aufrechterhalten und ausbauen. Die Industrie ist ihrerseits bereit, die Geräte an den kommunalen Sammelstellen abzuholen und die weitere Verwertung und Entsorgung zu organisieren. Des Weiteren haben die im Bitkom organisierten Unternehmen angeboten, die Entsorgung so genannter Alt-Altgeräte und Waisenprodukte zu übernehmen. Darunter versteht man Geräte, die bereits vor Gültigkeit der neuen Gesetzgebung im Markt waren bzw. deren Hersteller nicht mehr existieren und die deshalb zur Finanzierung der Entsorgung auch nicht mehr herangezogen werden können. Hier habe man ein ökologisch und ökonomisch vernünftiges Gesamtpaket geschnürt, das es nun politisch umzusetzen gelte.

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