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Leistungsfähige PDA-Prozessoren von Motorola

Bald PalmOS-PDA mit 200-MHz-Multimedia-Prozessor? Mit zwei neuen stromsparenden Chips der DragonBall-Familie läutet Motorola jetzt eine neue Runde in Sachen PDA-Prozessoren ein. Der DragonBall MX1 ist dabei der erste auf einem ARM-Kern beruhende Prozessor aus dem Hause Motorola, der DragonBall Super VZ hingegen setzt weiter auf die 68K-Architektur. Der Vorgänger, der DragonBall VZ, kommt unter anderem in PDAs von Palm, Handspring, Sony und HandEra zum Einsatz.
/ Jens Ihlenfeld
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Der auf dem ARM920T Core basierende DragonBall MX1 soll Taktraten von bis zu 200 MHz erreichen und zeigt sich dabei als kleines Funktionswunder. Er bietet ein integriertes Bluetooth- und USB-Interface, einen Multi-Media-Beschleuniger, Farb-LCD-Controller, einen A/D-Konverter sowie Controller für Multi-Media-Card, Secure Digital Card und Memory-Stick-Erweiterungen. Auch bietet der Chip effiziente Funktionen zur Verarbeitung der Kompressionsformate MP3 und MPEG4.

Der DragonBall Super VZ stellt die nächste Generation von Motorolas 68K-Architektur dar. Er soll mit Taktraten von bis zu 66 MHz geliefert werden und damit die doppelte Performance des Vorgängers, DragonBall VZ, bieten. Letzterer wird z.B. in den PDAs von Palm, Handspring, Sony und HandEra eingesetzt.

Mit den neuen Chips will Motorola einen weichen Übergang von der 68K- zur ARM-Architektur für Entwickler schaffen. Aber auch neue Bereiche hat man im Auge: Die Chips sollen sowohl in Palm-OS-PDAs als auch Smart Phones, Web-Tablets und MP3-Playern zum Einsatz kommen.

Der DragonBall MX1 kommt, bei Abnahme von 10.000 Stück, zu einem Preis von 19,- US-Dollar, der DragonBall Super VZ zu einem Preis von 14,- US-Dollar auf den Markt.


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