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Normierung von Geschäftsprozessen für E-Government im Gange

Initiative zur Entwicklung von öffentlich verfügbaren Spezifikationen. Eines der größten Probleme auf dem Weg zum virtuellen Rathaus ist das Fehlen gemeinsamer Standards und damit die unzureichende Kompatibilität der vielen bereits eingesetzten oder noch in der Entwicklung befindlichen Lösungen. So wurde das Problem der fehlenden Standards für Geschäftsprozesse in der öffentlichen Verwaltung zum Kernthema des am 3. und 4. Mai 2001 im DIN Deutsches Institut für Normung e.V. durchgeführten Workshops unter dem Titel "Vereinheitlichung kommunaler Geschäftsprozesse – Erarbeitung gemeinsamer Lösungen durch MEDIA@Komm".
/ Andreas Donath
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In Verlauf des Workshops wurde der spezifische Regelungsbedarf analysiert und eine Initiative zur Entwicklung von Standards, insbesondere in Form von öffentlich verfügbaren Spezifikationen PAS (PAS = Publicly Available Specification) gestartet. Dazu wurden vier neue Arbeitsgruppen mit der folgenden Aufgabenstellung gegründet: – Verwaltungs- und Geschäftsprozesse – Definition prozessübergreifender Objekte – Schnittstellen – Verpackung und Transport von Daten.

Die Arbeitsgruppen wollen in den nächsten Wochen ihre Ziele definieren und mit der Ausarbeitung einheitlicher Lösungen beginnen. Als erstes Ergebnis soll im kommenden Herbst ein Modell für Objekte und Schnittstellen im Meldewesen vorliegen.

Die Arbeiten werden vom DIN durch eine Lenkungsgruppe aus Fachexperten der interessierten Kreise koordiniert. Für die Ausarbeitung von Dokumenten stellt das DIN ein Internet-basiertes "elektronisches Komitee" bereit. Für die Mitarbeit weiterer Experten sind die Arbeitsgruppen offen.

MEDIA@Komm, ein Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), zielt auf eine zügige und möglichst breite Einführung des elektronischen Geschäfts- und Rechtsverkehrs in Deutschland.


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