DASIT - Prototyp für datenschutzkonforme E-Commercelösungen

Anonym einkaufen und bezahlen

Das man Datenschutz auch beim Einkaufen und Bezahlen im Internet gewährleisten kann, ist ein wesentliches Ergebnis des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Aktionsprogramms "Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhundert" geförderten Forschungsprojektes "DASIT - Datenschutz in Telediensten". Ein aus DASIT entstandener Prototyp für den B2C-Geschäftsverkehr wurde in Berlin vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,

Ziel des Projektes ist es, Lösungen zu entwickeln, die den Anforderungen an einen modernen Datenschutz gerecht werden. Untersucht wurden sowohl technische und rechtliche als auch organisatorische Aspekte des Datenschutzes für das elektronische Einkaufen und Bezahlen im Internet.

Stellenmarkt
  1. IT-Mitarbeiter (m/w/d) Support / Helpdesk
    Hülskens Holding GmbH & Co. KG, Wesel
  2. Mitarbeiter für den IT-Support (m/w/d)
    Hans-Weinberger-Akademie der AWO e.V., München
Detailsuche

Grundlage und Handlungsspielraum des Projektes sind die im Teledienstedatenschutzgesetz (TDDSG) formulierten technischen und organisatorischen Anforderungen an die Diensteanbieter, die mit der getesteten Lösung bestmöglichst erfüllt werden sollen. Dies betrifft nach Angaben der Projektbegleiter insbesondere die Möglichkeit, wie bei traditionellen Bargeschäften, auch im Internet anonym einzukaufen und zu bezahlen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Margareta Wolf erklärte anlässlich der Präsentation: "Vorliegende Studien zeigen, dass 79 Prozent aller Online-Shops ihre Nutzer nicht oder kaum über den Datenschutz aufklären. Andererseits sorgen sich rund 84 Prozent der Deutschen beim Surfen im Internet um ihre Privatsphäre. Der Wunsch der Bürger nach mehr Datenschutz im Internet ist daher für die Bundesregierung ein ernstes Anliegen. Nur wenn wir dieser Forderung nachkommen, kann die Akzeptanz von E-Commerce nachhaltig gestärkt werden".

Das Forschungsprojekt DASIT wird seit Oktober 1998 von der DG BANK Deutsche Genossenschaftsbank AG, Frankfurt am Main, als Konsortialführer zusammen mit der GMD Forschungszentrum Informationstechnik GmbH Darmstadt, der Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung (provet) der Universität Kassel, der Rechenzentrale Bayerischer Genossenschaften eG und IBM Deutschland Informationssysteme GmbH durchgeführt. An den Gesamtkosten des Projektes in Höhe von rund 4 Millionen DM beteiligt sich das BMWi mit 40 Prozent.

Golem Karrierewelt
  1. Deep Dive: Data Governance Fundamentals: virtueller Ein-Tages-Workshop
    30.11.2022, Virtuell
  2. Cloud Competence Center: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Ein-Tages-Workshop
    06.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die in einem Pilottest geprüfte Technologie setzt Verfahren der digitalen Signatur ein. Dabei sei es erstmals auch möglich, unter einem Pseudonym einzukaufen und die Ware dennoch zustellen zu lassen - eine wesentliche Voraussetzung, um das Ziel der Datensparsamkeit möglichst optimal zu verwirklichen. Dr. Michael Salmony, Direktor und Leiter des Bereiches Innovationsmanagement der DG BANK, hob hervor, dass die Projektergebnisse an die politischen Akteure ein eindeutiges Signal geben: "Datenschutz im Internet ist machbar". Das Verfahren soll Anfang 2002 für den breiten Einsatz zur Verfügung stehen. DASIT soll Anreiz und Vorbild für Diensteanbieter im Internet sein, die Vorgaben des Datenschutzgesetzes breitenwirksam in Bestell- und Bezahlprozesse im Internet zu integrieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Mathias von... 10. Jul 2001

Nicht nur aus meiner Perspektive als selbstständiger Diplomdesigner mit auftragsbasiertem...

Sebastian Wohlrapp 12. Jun 2001

Und danach installiert auch der neueste Browser 7,5 Mb (!!) für Java 1.3. Da sind wegen...

Micha 12. Jun 2001

Datenschutz und Sicherheit. Soso... Wenn ich im Demo-Shop auf Benuterdaten klicke kommt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Smartwatch
Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant

Die Apple Watch Ultra verfügt über vier Schrauben auf der Unterseite. Nutzer sollten sie nicht lösen, um die Uhr nicht zu zerstören.

Smartwatch: Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant
Artikel
  1. Gegen Amazon und Co.: Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein
    Gegen Amazon und Co.
    Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein

    Mit einer Mindestliefergebühr will Frankreich kleinere Geschäfte vor großen Onlinehändlern wie Amazon schützen.

  2. Gen.Travel: Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten
    Gen.Travel
    Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten

    VW hat eine Autostudie vorgestellt, in der niemand mehr fahren muss. Stattdessen kann gearbeitet, geschlafen oder gefreizeitet werden.

  3. E-Commerce und Open Banking: Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor
    E-Commerce und Open Banking
    Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor

    Open Banking sollte Innovationen fördern. Stattdessen nutzen Amazon, Apple und Google es dazu, ihre Marktmacht auszubauen.
    Eine Analyse von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Gaming-Hardware uvm. • Crucial P2 1 TB 67,90€ • ViewSonic VX2719-PC FHD/240 Hz 179,90€ • MindStar (u. a. MSI MAG Z690 Tomahawk 219€ + $20 Steam) • Apple AirPods 2. Gen 105€ • Alternate (u. a. Chieftec GDP-750C-RGB 71,89€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ [Werbung]
    •  /