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Studie: Internet-Telefonie auch in Deutschland im Kommen

Akzeptanz aber zurzeit eher gering

Für das Zusammenwachsen von Sprach- und Datennetzen liegen jetzt auch Zahlen zum deutschen Markt vor. Analysten des Consultingunternehmens Techconsult weisen darauf hin, dass Voice-over-IP auch hier zu Lande künftig eine wichtige Rolle spielen wird. Demnach fließen im kommenden Jahr 140 Millionen Euro in derartige Lösungen. Allen voran gehen Unternehmen der Telekommunikationsbranche.

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Momentan ist die Akzeptanz der Internet-Telefonie als eher gering zu bezeichnen. Lediglich 3 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern haben solche Systeme derzeit im Einsatz. Dennoch kann dem ein hohes Potenzial zugesprochen werden. Ende kommenden Jahres werden beispielsweise mehr als ein Drittel der in der Telekommunikationsbranche angesiedelten Unternehmen ihre Telefonate auch über das Internet abwickeln.

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Unter diesen Aspekten dürfte jetzt der Zeitpunkt sein, bei dem es für die verschiedenen Anbieter darum geht, sich Marktführerschaften zu erobern. Derzeit sind innovaphone und Cisco-Systems die meistgenutzten Anbieter innerhalb der Unternehmen. Geht man von den geplanten Investitionen für die nächsten beiden Jahre aus, werden Cisco und Alcatel die begehrtesten Techniklieferanten sein, so Techconsult.

Das Für und Wider einer VoIP-Lösung wird nicht zuletzt von Kostenfaktoren geleitet. Einer relativ hohen Erstinvestition steht dabei der deutlich geringere Wartungsaufwand gegenüber, da nicht mehr zwei verschiedene Datennetze gepflegt werden müssen. So sind die Gesamtausgaben vor allem von Hardwarekosten geprägt, nur ein Viertel der Investitionen fließen in Services.

Im absoluten Vergleich zum Einsatzgrad anderer Kommunikationslösungen, wie WAN, LAN oder Intranet nimmt die IP-Telefonie noch eine geringe Rolle ein, wird jedoch bis Ende nächsten Jahres einen Anteil von 11 Prozent erreichen. Das entspricht einer Steigerungsrate von 300 Prozent, bezogen auf den Zeitraum zwischen 2000 und 2002, so Techconsult.



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