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Verwirrung um Mailinglisten-Dienst KBX

Kunden befürchten Einstellung des Betriebs. Nutzer des Listhosters KBX haben es im Moment nicht leicht: Erst erfahren sie in einer E-Mail vom Betreiber, dass die Zukunft des Dienstes ungewiss sei. Dann wird das Ganze widerrufen und als Versuch zweier ehemaliger Mitarbeiter bezeichnet, Kunden für einen eigenen E-Mail-Dienst abzuwerben.
/ Christian Klaß
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KBX7 (kostenlos, werbefinanziert) und die kostenpflichtige Variante KBX sind Dienste des gestrauchelten Providers Speedlink GmbH, der seit April von einem Insolvenzverwalter betreut wird. Das Webhosting-Geschäft wurde von der neu gegründeten Speedlink ISP GmbH übernommen und die Systeme der insolventen Speedlink Gmbh weiterhin gewartet und verwaltet.

Einige Kunden befürchten nun, dass der technische Support und die Sicherheit des Betriebs nicht mehr lange gewährleistet sein werden. Bis vor ein paar Tagen hatte die akademie.de asp GmbH den Support für die KBX- und KBX7-Listen übernommen, jetzt sorgt Speedlink ISP übergangsweise selber für die Supporthotline (support@kbx.über , Tel: 030 / 28 000-158, Herr Thomas Riske).

Auf Nachfrage von Golem.de erklärte Eberhard Flöter, Geschäftsführer der speedlink ISP GmbH, dass der Insolvenzverwalter Gespräche mit Investoren führen würde, die an KBX interessiert sind. Zudem soll der Dienst weitergeführt werden, den man auch gerne in Zukunft hosten wolle.


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