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Mobiltelefon-Hersteller kürzen Ausgaben für Werbung

"Die Stimmung ist schlechter als viele vermuten"

Die großen Mobiltelefon-Hersteller treten 2001 bei Werbung und PR offenbar kräftig auf die Bremse. Klassischen Werbeagenturen wurde von den Herstellern teils das Budget gekürzt. Auch beim Sponsoring werden die Unternehmen vorsichtiger, berichtet das deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe. "Die Stimmung ist schlechter als viele vermuten", so ein Werber, der das millionenschwere Budget eines Telefonherstellers betreut.

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Für Aussehen sorgte die Kündigung eines Sponsoring-Vertrags mit dem Snowboard-Verband ISF durch den amerikanischen Handy-Hersteller Motorola. Noch vor einem Jahr hatte Motorola ein umfassendes Jugend-Marketingkonzept präsentiert - inklusive teuren Sponsorings im Musik- und Sportbereich. Doch das Hauptquartier pfiff die Marketingstrategen schon im letzten Jahr zurück. Angesichts schlechter Quartalsergebnisse und eines niedrigen Aktienkurses fuhren die Manager die Marketing-Investitionen zurück. Nach Angaben des US-Werbemagazins "AdAge" kürzte Motorola sein globales Werbebudget von 700 auf 200 Millionen Mark.

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Auch Siemens Mobile wird nach Angaben eigener Mitarbeiter die Rekordsumme für das globale Marketing aus dem vergangenen Jahr von 500 Millionen DM nicht wieder erreichen. Laut Event-Vermarktern hat der Konzern nicht mehr die Summen wie im vergangenen Jahr zu Verfügung und drehe "inzwischen die Mark zweimal um".

Siemens-Konkurrent Ericsson hatte Anfang des Jahres bekannt gegeben, die Mobilfunk-Produktion nach Asien zu verkaufen und die Handy-Sparte mit der von Sony zu fusionieren. Ericsson-Sprecher Jens Kürten dämpfte die Erwartungen: "Wir werden uns nicht an einer Marketingschlacht beteiligen."

Auch Marktführer Nokia hat seine Werbebudgets für dieses Jahr nicht erhöht, so w&v.



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