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Nokia setzt verstärkt auf Java

Nokia will 50 Millionen Java-fähige Geräte in den nächsten zwei Jahren absetzen. Nokia verkündete auf der Entwicklerkonferenz JavaOne in San Francisco, dass man in den nächsten zwei Jahren über 50 Millionen Java-fähige Geräte ausliefern will. Außerdem wurde der neue Communicator nun auch für den amerikanischen Markt angekündigt.
/ Ingo Pakalski
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Der President von Nokia, Pekka Ala-Pietilä, betonte auf seiner Keynote, dass man die Zielmarke von 50 Millionen Java-fähigen Geräten bereits Ende nächsten Jahres erreichen will. Bis zum Ende des Jahres 2003 will man diese Zahlen sogar verdoppeln und auf insgesamt 100 Millionen verkaufter Java-Geräte kommen.

Das soll vor allem Drittanbieter anspornen, Java-Applikationen für die Nokia-Geräte zu entwickeln. So stellte der finnische Handy-Hersteller zusammen mit Borland auf der Konferenz den JBuilder MobileSet vor, womit sich leicht Java-Applikationen für mobile Geräte entwickeln lassen sollen.

Außerdem verkündete Nokia, den neuen Communicator 9210 als erstes Java-fähiges Gerät auch in den USA anzubieten. Allerdings wird das Smartphone dort unter der Produktbezeichnung 9290 angeboten und funkt ausschließlich im GSM-1900-Netz, das in Europa nicht verwendet wird. Der amerikanische Communicator 9290 soll erst in der ersten Jahreshälfte 2002 erscheinen, während der europäische Ableger noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll.


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