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Neue Chip-Architektur soll Platz und Strom sparen

Toshiba und Simplex stellen X Architecture vor. Die Leiterbahnen herkömmlicher Chip-Designs verlaufen innerhalb eines rechtwinkligen Rasters und können demnach auch nur in vier Richtungen verlaufen. Mit der von Simplex und Toshiba entwickelten X Architecture werden nun auch diagonal verlaufende Leiterbahnen möglich, was einige Vorteile bringen soll.
/ Christian Klaß
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Insgesamt können Leiterbahnen mit der X Architecture in acht anstelle von nur vier verschiedenen Richtungen verlaufen. Die Bahnen können so besser umeinander herum verlegt werden und mehr Platz sparen, was laut Toshiba im Schnitt etwa 30 Prozent mehr Chips pro Wafer einbringen soll. Gleichzeitig sollen kürzere Wege eine Leistungssteigerung von etwa 10 Prozent bescheren und zudem rund 20 Prozent weniger Strom verbrauchen.

Die Technologie soll bereits im Kern eines Toshiba-RISC-Prozessors arbeiten und in diesem Jahr noch in weiteren Designs eingesetzt werden. In der zweiten Jahreshälfte 2002 werden voraussichtlich Chips weiterer Hersteller erscheinen, die die X Architektur verwenden. Dr. Susumu Kohyama, Senior Vice President der Toshiba Corporation, erwartet, dass die Vorteile der neuen Architektur so groß sind, dass die meisten mehrschichtigen Chip-Designs innerhalb der nächsten Jahre darauf aufbauen werden.

Simplex ist bereits seit über sechs Jahren mit der Entwicklung der X Architektur beschäftigt, der sich Toshiba vor zwei Jahren anschloss. Darüber hinaus bestehen nach Firmenangaben noch weitere Partnerschaften.


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