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NVidia nForce - Leistungsfähiger Multimedia-Chipsatz

Erster Chipsatz mit AMDs HyperTransport. Auf der Computex in Taipeh kündigte NVidia jetzt seine neue nForce "Platform Processing Architecture" an, einen Chipsatz, der Systemkomponenten, Grafik-, Kommunikations- und Audio-Technologien integriert. Dabei kommt erstmals auch AMDs schnelle Bus-Technologie HyperTransport zum Einsatz. So soll der nForce etwa die 5- bis 10-fache Performance im Grafikbereich erreichen wie alle anderen derzeit erhältlichen integrierten Grafikchipsätze.
/ Jens Ihlenfeld
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Der nForce besitzt dabei eine komplett neue Architektur, die nicht auf die klassische Trennung zwischen North- und Southbridge setzt. Zwischen dem nForce Integrated Graphics Prozessor (IGP) und dem nForce Media und Communications Prozessor (MCP) kommt dabei AMDs Hypertransport-Technologie zum Einsatz.

Als Grafik-Engine kommt der NVidia nForce IGP zum Einsatz, der durch NVidias TwinBank-Technologie 128-Bit DDR-Speicher unterstützt. Durch den Einsatz eines Dynamic Adaptive Speculative Pre-Processors (DASP) soll die CPU entlastet und durch die GeForce2 GPU eine insgesamt hohe Performance erreicht werden.

Zudem enthält der Chipsatz eine DSP Audio Engine, die Echtzeit 3D Audio und erstmals auch Echtzeit Encoding für Dolby Digital 5.1 Surround Sound bietet. Die DSPs werden dabei zugleich für die Breitbandkommunikation eingesetzt. Verantwortlich dafür zeichnet der DirectX-8-kompatible NVidia nForce MCP, der bis zu 256 simultane Audio-Streams unterstützt. Auf Netzwerkseite unterstützt der Chip Ethernet, Home Phone-Line Networking (HomePNA 2.0), USB sowie Dial-Up-Verbindungen.

NVidia konnte bereits einige namhafte Mainboard-Hersteller für den nForce, der auch die architektonische Grundlage von Microsofts Xbox darstellt, gewinnen. Dazu zählen Abit, Asus, Gigabyte, Mitac und MSI.


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