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"SuperCarrier" PSINet beantragt Chapter 11

Geschäftsaktivitäten sollen weltweit unberührt bleiben

Die Muttergesellschaft PSINet Inc. meldet heute, dass sie und 24 ihrer in den USA ansässigen Tochterunternehmen in den Vereinigten Staaten Gläubigerschutz unter Chapter 11 beim zuständigen Southern District Gericht New York beantragt haben. Vier kanadische Tochterunternehmen haben ebenfalls Gläubigerschutz nach dem kanadischen Companies' Creditors Arrangment Act (CCAA) beim Ontario Superior Court of Justice beantragt.

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Die Geschäftsaktivitäten und Tochtergesellschaften von PSINet in Europa, Asien und Lateinamerika sowie die von Metamor sind nicht von diesen Anträgen betroffen.

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Das Unternehmen geht davon aus, dass der den Kunden bisher gebotene Service von PSINet und allen Tochtergesellschaften weltweit beibehalten wird. Zum Zeitpunkt des Antrags verfügen die vom Gläubigerschutz betroffenen Gesellschaften über Barreserven, barähnliche Mittel, kurzfristige Investments und handelbare Wertpapiere in Gesamthöhe von rund 300 Millionen US-Dollar. PSINet Inc. rechnet damit, dass dieser Bestand ausreicht, um die laufenden Geschäftsaktivitäten im Zeitraum der Umstrukturierung weiterzuführen. Das Unternehmen habe für die Restrukturierungsphase eine Reihe von Finanzierungsangeboten erhalten, die jedoch angesichts der vorhandenen Finanzmittel abgelehnt wurden.

Wie bereits kürzlich gemeldet, hat das Unternehmen die Dresdner Kleinwort Wasserstein Inc. beauftragt, als ihre Investmentbank und Restrukturierungsberater tätig zu sein. Diese wird mit dem Unternehmen alle strategischen Alternativen von einer alleinigen Reorganisation bis hin zu einem Verkauf des Gesamtunternehmens prüfen.

"Unsere heutige Kapitalstruktur in den USA ist nicht ausreichend, um auf die derzeitigen dynamischen Veränderungen des hiesigen Marktes ausreichend reagieren zu können. Wir erwarten von den heute eingeleiteten Schritten die notwendige Flexibilität und Zeit, um alle strategischen Alternativen zu untersuchen und unseren Kunden gleichzeitig den gewohnten Service bieten zu können", sagte Harry Hobbs, CEO und President PSINet. Er führte weiter an, dass PSINet und ihre Tochtergesellschaften im Rahmen des Verfahrens bestrebt seien, Zulieferer von Gütern und Dienstleistungen, die nach dem Tag der Unterzeichnung liefern, zeitnah zu bezahlen.

Für die kanadischen Töchter hat man aber offenbar bereits einen Käufer gefunden, vermeldet PSINet doch mit TELUS ein Letter of Intent über den möglichen Kauf der kanadischen Geschäftseinheiten und Standorteinrichtungen von PSINet unterzeichnet zu haben. Dieser vorgeschlagene Kauf unterliegt einer Reihe von Bedingungen, unter anderem der Zustimmung der Regulierungsbehörden und der notwendigen Beachtung der derzeitigen juristischen Vorgehensweisen im Rahmen des Gläubigerschutzes.

Darüber hinaus hat PSINet angekündigt, dass mit der REE Panama S.A. ein Abkommen über den Verkauf der Aktien an ihren Geschäftseinheiten in Panama geschlossen wurde. Weiter wurden Verträge über den Verkauf der Geschäftseinheiten in Puerto Rico abgeschlossen. Über die Vertragsbedingungen wurde nichts bekannt. Das Geschäft von PSINet sei von diesen Vorgängen nicht betroffen.

Die europäischen und asiatischen Tochterunternehmen sind von diesen Anträgen ausdrücklich nicht betroffen und sollen wie zuvor weiterarbeiten. Das Unternehmen ist der Meinung, dass diese Tochterunternehmen über genügend Ressourcen verfügen, um ihre Geschäfte während dieser Restrukturierung weiterzuführen. Für seine Tochterunternehmen in Lateinamerika zieht PSINet alle strategischen Alternativen in Betracht und spricht bereits mit einer Gruppe möglicher Käufer.



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