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Neuer OLED-Prototyp von Toshiba schafft 260.000 Farben

Mobiltelefon- und PDA-Displays voraussichtlich im April 2002 marktreif

Die Entwicklung marktreifer "Organischer Licht-Emittierender Displays" (OLED), die im Gegensatz zu herkömmlichen TFT-Displays selbstleuchtend sind und keine Hintergrundbeleuchtung benötigen, schreitet stetig voran. Nun hat auch Toshiba einen technischen Durchbruch zu vermelden - ein neuer OLED-Prototyp soll erstmals 260.000 Farben bzw. 64 Graustufen (6 Bit) gleichzeitig darstellen können.

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Toshibas neuer OLED-Prototyp hat eine Bildschirmdiagonale von 2,85 Zoll (bzw. 7,239 cm) und eine Auflösung von 144 x 176 Bildpunkten, die dem QCIF-Videotelefonie-Format entspricht. Die einzelnen Bildpunkte sind dabei 0,318 x 0,318 mm groß, was 80 Bildpunkten pro Zoll (dpi) entspricht.

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Der Prototyp basiert auf einem lichtemittierenden Polymer-Film, der auf eine "Low Temperature Polysilicon"-Thin-Film-Transistor-(TFT-)Struktur aufgebracht wurde. OLED-typisch sorgt eine selbstleuchtende Diode in den Bildpunkten dafür, dass keine stromfressende Extra-Beleuchtung hinter das TFT gepackt werden muss. Damit sollen besonders stromsparende und leichte Displays möglich werden - ideal für mobile Anwendungen, was auch die Abmaße und QCIF-Kompatibilität des Prototyps erklärt.

Weitere Vorteile von OLEDs sollen ein weiter Betrachtungswinkel sowie eine schnelle Aktualisierung der Inhalte sein. Letzteres ist für die Darstellung von Filmen vonnöten, damit diese klar und ohne Verwischen wiedergegeben werden.

Alle derzeit angebotenen OLEDs sind laut Toshiba einfarbig oder in begrenzten Abschnitten farbfähig. Zudem würden sie kleine Moleküle in der selbstleuchtenden organischen Schicht anstelle von Polymeren nutzen und vakuumgetrocknet werden müssen, was eine industrielle Fertigung nur in kleinen Abmaßen ermögliche. Toshiba setzt deswegen auf die Entwicklung eines Verfahrens zum Aufdrucken des Polymer-Films, das dem Tintenstrahldruck ähnelt.

Toshiba erwartet, dass seine farbfähigen OLEDs für Mobiltelefone und PDAs im April 2002 marktreif sind. Später sollen größere Displays, unter anderem für High-End-Notebooks folgen und mehr als 64 Graustufen möglich werden.

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