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SuSE Linux 7.2 ab 11. Juni verfügbar

Verbesserte Installation, Administration und Sicherheit

Mehr Komfort und Leistung für den Desktop- und Servereinsatz verspricht SuSE mit der Version 7.2 seiner Linux-Distribution. PC-Anwendern soll der SuSE-Desktop, der auf der grafischen Oberfläche KDE 2.1.2 basiert, zahlreiche Verbesserungen bieten. Aber auch in Sachen Sicherheit, Installation und Administration hat sich einiges getan.

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SuSE-Linux 7.2
SuSE-Linux 7.2
Darunter werkelt XFree86 4.0.3, das Antialiasing mitbringt und damit optisch ansprechendere Bildschirm-Fonts auch unter Linux ermöglicht. Spät, aber noch rechtzeitig vor der Währungsumstellung unterstützen die meisten SuSE-Linux-Anwendungen nun auch das Euro-Symbol.

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Stark verbessert präsentiert sich die Sound-Unterstützung von SuSE Linux 7.2. Vom MP3-Player über Drum-Computer und Midi-Keyboard bis hin zum multifunktionalen Schnittstudio sind für Musikliebhaber eine Vielzahl von Applikationen enthalten.

Aber auch am Service passt sich SuSE dem Markt an und bietet mit SuSE YOU (YaST Online Update) einen Dienst, der Linux-Systeme immer auf dem neuesten Stand hält. Mit wenigen Mausklicks verbindet sich SuSE YOU mit dem SuSE-Server und installiert - abgesehen vom Verbindungsentgelt - kostenlos die aktuellen Security-Updates und Bugfixes.

Zudem erlaubt SuSE Linux 7.2 bereits bei der Installation den Aufbau einer "Personal Firewall" per Mausklick und enthält mit Amavis (A Mail Virus Scanner) nun auch einen Schutz vor E-Mail-Viren. Die Software arbeitet mit allen gängigen Mail-Servern zusammen und ist, so SuSE, auch für den Einsatz im Unternehmen geeignet. Wer Informationen z. B. auf seinem Laptop auch bei einem Diebstahl vor fremden Augen geschützt wissen will, legt sie dort künftig in verschlüsselter Form ab. Denn beim "Loopback mounted Crypto Filesystem" sind die Daten nur nach Authentifizierung beim Einbinden des Dateisystems in entschlüsselter Form zugänglich.

Darüber hinaus zeigt sich SuSE 7.2 auf einem recht aktuellen Stand und basiert auf dem Kernel 2.4.4 - die Version 2.4.5 erschien erst vor wenigen Tagen - und glibc 2.2.2. Administratoren heterogener Netzwerke können mit SuSE Linux 7.2 auf das in der Windows-Welt verbreitete Authentifizierungs-Tool Kerberos5 zurückgreifen. Für die beiden Drucker-Subsysteme LPD und CUPS (Common Unix Printing System) bringt SuSE ein YaST2-Frontend mit, das nicht nur die Konfiguration vereinfacht, sondern auch den Wechsel zwischen beiden Systemen per Knopfdruck ermöglicht.

Das ebenfalls vor kurzem fertig gestellte Release 2.2 des Windows-File- und Printservers Samba arbeitet jetzt auch mit Microsofts Distributed File System. Weitere Neuerungen von Samba 2.2 sind die Unterstützung von Windows-2000-Workstations in Samba-Domänen und die Administration über den NT-Servermanager. Auf vielfachen Kundenwunsch lassen sich mit dem YaST2-Partitionierungstool nun neben ext2- und reiserfs- auch FAT-Partitionen anlegen, z. B. für einen gemeinsam genutzten Datenbereich zwischen Linux und Windows. Die Benutzerverwaltung von YaST2 kann jetzt nicht nur während der Installation, sondern auch im laufenden Betrieb neue Benutzer und Gruppen anlegen und administrieren. Darüber hinaus sind sowohl NFS-Server und -Clients als auch der Logical Volume Manager künftig bequem über neue YaST2-Module zu administrieren.

SuSE Linux 7.2 für IA32 ist ab 11. Juni direkt beim Hersteller sowie im Buch- und Computerfachhandel erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis für SuSE Linux 7.2 Personal (drei CDs, drei Handbücher, 60 Tage Installationssupport) beträgt 89,- DM; SuSE Linux 7.2 Professional (sieben CDs, eine DVD, fünf Handbücher, 90 Tage Installationssupport) kostet 129,- DM. Das SuSE Linux 7.2 Professional Update wird für 79,- DM zu haben sein.

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Stefan Pankrat 30. Mai 2001

Die Kücken werden gezählt, wenn sie ausgebrütet sind! Mal sehen, was die 7.2 wirklich...

[eXe]Ray 29. Mai 2001

Hi Linuxfreunde Endlich ! Die neue Version hat es in sich !!! Endlich geht Linux auf...

Galliano 29. Mai 2001

Und da soll sich nochmal einer über die "Versionsvielfalt" von Windows beschweren... Galliano


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