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Telekom will T-Mobil-Börsengang nicht forcieren

Sommer: Misslungener Börsengang würde ein Vielfaches kosten

Trotz massiver Drohungen von Ratingagenturen, die Bonität der Telekom wegen der hohen Schulden herabzustufen, will sich die Telekom nicht zu einem Börsengang ihrer Handy-Tochter T-Mobil drängen lassen. Zwar würde eine Herabstufung, wie Konzernchef Ron Sommer in einem Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin Spiegel erläuterte, die Telekom "rund 90 Millionen Euro pro Jahr kosten."

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Diese Summe, so der Manager, zahle "niemand gerne, aber ein misslungener Börsengang würde ein Vielfaches kosten." Die Telekom werde deshalb im vierten Quartal die Rahmenbedingung prüfen und erst dann entscheiden, ob ein günstiger Zeitpunkt für den Börsengang des Mobilfunk-Ablegers vorliege.

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Auf der Telekom-Hauptversammlung am Dienstag in Köln, zu der rund 10.000 Aktionäre erwartet werden, rechnet der Telekom-Chef nicht mit einem Volkstribunal wegen des extrem schwachen Börsenkurses. "Ich glaube nicht", so Sommer, dass "die Emotionen hochkochen." Anträge von Klein-Aktionären, den Vorstand nicht zu entlasten, könne er "nicht nachvollziehen." "Wir haben ein sehr gutes Jahr hinter uns - trotz des schwierigen Umfelds."

Die Immobilienaffäre der Telekom und die massive Abwertung um 3,9 Milliarden DM in der Bilanz hat nach Ansicht Sommers keinen Einfluss auf den Börsenkurs gehabt und auch nicht zu einem Vertrauensverlust bei den Anlegern geführt.

Zu Vorwürfen seines Ex-Immobilien-Chefs Frerich Görts, der bereits 1998 vor einer zu hohen Bewertung der Telekom-Gebäude und Grundstücke gewarnt hatte und daraufhin fristlos gefeuert worden war, wollte sich Sommer wegen des laufenden Ermittlungsverfahrens nur "sehr allgemein" äußern: "Jeder Vorstandsvorsitzende muss seinen Konzern vor Erpressungsversuchen schützen. Wenn man das konsequent tut", so der Telekom-Chef im Spiegel-Gespräch, "muss man auch damit rechnen, Gegenstand von unappetitlichen Auseinandersetzungen zu werden."



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