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Computerkriminalität steigt weiter an

Bundesinnenministerium: Einsatz von Chiptechnologie vorantreiben

Die neue am Dienstag vorgestellte polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2000 weist eine erhebliche Steigerung im IT-Wirtschaftskriminalitätssektor auf. Betrug bei Kreditkartenumsätzen und beim EC-Lastschriftverkehr stieg um 54 Prozent, Betrug an Geldausgabe- und Kassenautomaten stieg um 21 Prozent. Deshalb sollen sich die Strafverfolgungsbehörden verstärkt auf die Risikopotenziale der neuen Techniken einstellen, so das Bundesinnenministerium.

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2000 wurden 56.684 Fälle (1999: 45.359 Fälle) von Computerkriminalität erfasst. Damit gab es einen starken Anstieg um 25,0 Prozent (1999: -1,5 Prozent). Über vier Fünftel der Fälle, nämlich 44.284 (1999: 36.613), entfielen auf Betrug mittels rechtswidrig erlangter Karten für Geldausgabe- bzw. Kassenautomaten. Auf den eigentlichen Computerbetrug (§ 263a StGB) entfielen 6.600 Fälle (1999: 4.474 Fälle), 268 Fälle (1999: 124 Fälle) auf Fälschung beweiserheblicher Daten oder Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung, 513 Fälle (1999: 302 Fälle) auf Datenveränderung oder Computersabotage, 538 Fälle (1999: 210 Fälle) auf Ausspähen von Daten, 2.298 Fälle (1999: 2.224 Fälle) auf Computer-Software-Piraterie und 2.198 Fälle (1999: 1.412 Fälle) auf Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten.

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Bürger und Banken sollten wachsamer sein, um den modernen Zahlungsverkehr nicht zum Risiko werden zu lassen, mahnt das Ministerium. Deshalb sei man mit der Wirtschaft und dem Kreditgewerbe im Gespräch, um den Einsatz von Chiptechnologie anstelle des kriminalitätsanfälligen Magnetsstreifens voranzutreiben.

Beim Betrug mittels rechtswidrig erlangter Zahlungskarten (Kreditkartenumsätze und EC-Karten im Lastschriftverfahren) gab es einen auffälligen Anstieg um 54,0 Prozent (1999: + 40,4 Prozent) auf 55.747 Fälle. Eine beachtliche Zunahme gab es auch mit 44.284 Fällen und damit einem Anstieg um 21,0 Prozent beim Betrug mittels rechtswidrig erlangter Karten an Geldausgabe- bzw. Kassenautomaten (Kunden-, Service- und EC-Karten mit PIN). Bei der fortschreitenden Technisierung (z.B. elektronische Geldbörse) und Expansion des Einsatzes neuer Technologien durch Straftäter wird dieses Deliktsfeld in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen, so das Ministerium.

Die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erfasst die der Polizei bekannt gewordenen Straftaten einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche. Im Jahr 2000 ist die Gesamtzahl der insgesamt polizeilich erfassten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent auf 6.264.723 Straftaten zurückgegangen und hat damit den niedrigsten Stand seit 1993 erreicht (1999: 6.302.316, 1998: 6.456.996, 1997: 6.586.165, 1996: 6.647.598, 1995: 6.668.717).

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ecXod 14. Aug 2001

Ja klar ... Oder glauben Sie Frau Henrieta daß die Banken sich kopfüber in ein Geschäft...

henrietta bluma 23. Mai 2001

gibt es eigentlich eine statistik zu betrügereien beim online-banking?


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