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GNOME-Firma Eazel am Ende

Nautilus soll weiterleben. Die Gerüchte in den letzten Wochen verdichteten sich zunehmends und nun ist es offiziell, Eazel ist pleite. Die Firma hat mit dem Datei- und Webbrowser Nautilus eine der Schlüsselkomponenten des GNOME-Desktops entwicklet. Grund für das Ende ist die derzeitige Lage am Kapitalmarkt, denn Eazel gelang es nicht, weitere Mittel zur Finanzierung aufzutreiben.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Website von Eazel ist bereits geschlossen, die Online-Sevices, mit denen die Firm Geld verdienen wollte, sind ebenfalls eingestellt, der Nautilus Bootstrap Installer kann keine Dateien mehr aus dem Eazel-Katalog holen. Nutzer des Online-Storage-Angebots sollen ihre Daten aber noch erhalten.

Damit mit dem Ende von Eazel aber nicht auch das Ende von Nautilius kommt, stellt Andy Hertzfeld die Reste der Eazel-Website sowie die Nautilus-Ressourcen zur Verfügung. Der Source Code und das CVS Repository liegen seit jeher bei gnome.oreg. Der Name Eazel wird wohl verkauft, um ausstehende Rechnungen zu begleichen.

Da Nautilus unter der GPL steht, sollte ihm kein baldiges Ende beschieden sein, vor allem, da einige der Hauptentwickler weitermachen wollen. Auch Ximian will sich weiter für Nautilus engagieren.

Ein letztes Update gab es aber noch mit der Version 1.0.3, die unter gnome.org heruntergeladen werden kann.


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