GNOME-Firma Eazel am Ende

Nautilus soll weiterleben

Die Gerüchte in den letzten Wochen verdichteten sich zunehmends und nun ist es offiziell, Eazel ist pleite. Die Firma hat mit dem Datei- und Webbrowser Nautilus eine der Schlüsselkomponenten des GNOME-Desktops entwicklet. Grund für das Ende ist die derzeitige Lage am Kapitalmarkt, denn Eazel gelang es nicht, weitere Mittel zur Finanzierung aufzutreiben.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Website von Eazel ist bereits geschlossen, die Online-Sevices, mit denen die Firm Geld verdienen wollte, sind ebenfalls eingestellt, der Nautilus Bootstrap Installer kann keine Dateien mehr aus dem Eazel-Katalog holen. Nutzer des Online-Storage-Angebots sollen ihre Daten aber noch erhalten.

Damit mit dem Ende von Eazel aber nicht auch das Ende von Nautilius kommt, stellt Andy Hertzfeld die Reste der Eazel-Website sowie die Nautilus-Ressourcen zur Verfügung. Der Source Code und das CVS Repository liegen seit jeher bei gnome.oreg. Der Name Eazel wird wohl verkauft, um ausstehende Rechnungen zu begleichen.

Da Nautilus unter der GPL steht, sollte ihm kein baldiges Ende beschieden sein, vor allem, da einige der Hauptentwickler weitermachen wollen. Auch Ximian will sich weiter für Nautilus engagieren.

Ein letztes Update gab es aber noch mit der Version 1.0.3, die unter gnome.org heruntergeladen werden kann.

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Mathias Meyer 17. Mai 2001

Schade ist es nur, wenn eine gute Idee, fuer die dieWelt noch nicht reif war, am Ende...

Simmel 16. Mai 2001

Wer in sone Firma einsteigt, ist doch selber schuld. Ich wein doch keinen Start-Ups...

maop 16. Mai 2001

@Dawnrazor irgenwie hast du überhaupt keine ahnung. das ist ein problem von kdeler und...

Mathias Meyer 16. Mai 2001

Ne sehr schoene Einstellung. Warum sollte es auch Alternativen zu KDE geben wie? Ich...



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