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E-Procurement-Studie: Deutsche Unternehmen zurückhaltend

Die Einsparungen, die über E-Procurement-Lösungen erreicht werden, verplanen die Unternehmen in den beiden Ländern unterschiedlich. Am meisten profitieren IT-Entwicklungen, in die 28 Prozent der deutschen und 15 Prozent der britischen Befragten investieren würden. Auch das Marketing wird von den befragten Leitern der Finanzabteilung als wichtiger Bereich für zusätzliche Investitionen gesehen (23 Prozent in Deutschland; 10 Prozent in Großbritannien).

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"Erste Schritte für eine optimale Nutzung von E-Procurement-Systemen sind in beiden Märkten sicherlich getan - die Studienergebnisse zeigen ja, dass Firmen immer stärker von Kunden auf Online-Geschäftstätigkeiten angesprochen werden", fasste Axel Hoppenot zusammen. "Allerdings bringt es den Unternehmen wenig, sich auf Teillösungen zu stützen, denn damit werden die hohen Erwartungen an die Vorteile und Einsparmöglichkeiten nur sehr unzureichend erfüllt. Erforderlich ist daher eine noch größere Aufklärung und Unterstützung bei Implementierungsvorhaben. Eine Reihe von Studien kommt übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass die möglichen Kosteneinsparungen zum Teil ein Mehrfaches über dem liegen, was die Unternehmen gegenwärtig für erreichbar halten. Eine von American Express initiierte Studie von Ernst & Young aus dem Jahr 1999 beispielsweise zeigt Einsparpotenziale von 80 Prozent bei den indirekten Kosten."

Die quantitative Studie mit der Befragung von 200 Unternehmen wurde ergänzt durch einen qualitativen Teil, für den insgesamt 13 persönliche Tiefeninterviews mit Repräsentanten von großen Unternehmen in Deutschland und Großbritannien durchgeführt wurden. Ziel war es, die Ergebnisse zu überprüfen bzw. zu untermauern und die gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen.

Die quantitative Befragung hatte gezeigt, dass E-Procurement-Lösungen von den Befragten sehr unterschiedlich definiert wurden. Auch die vertiefende Diskussion dieses Aspektes in den persönlichen Tiefeninterviews bestätigt dieses Ergebnis: Die meisten der Befragten nennen bei der Frage nach ihrer E-Procurement-Strategie eher generelle Aspekte, beispielsweise das Erzielen möglichst günstiger Preise für möglichst hochwertige Produkte, die Zentralisierung des Einkaufsprozesses oder die allgemeine Optimierung der internen Prozesse.

Axel Hoppenot resümiert: "Angesichts der Tatsache, dass viele Unternehmen nach eigenen Angaben in den nächsten 12 bis 18 Monaten E-Procurement-Lösungen installieren wollen, kommt hier in nächster Zeit noch viel Arbeit auf die damit betrauten Abteilungen zu."

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