Fertig - Opera 5 für Linux erschienen
Zu den neuen, noch nicht in der Windows-Version implementierten Funktionen zählen unter anderem weitreichende Möglichkeiten, den Browser dem eigenen Geschmack anzupassen, zusätzliche Drag-and-Drop-Fähigkeiten und eine Suchmöglichkeit innerhalb der Lesezeichen, die bei Opera Hotlist heißen. Dafür fehlen der Linux-Version aber andere Funktionen der Windows-Version, wie etwa der Mail-Client, der News-Reader und das Chat-Tool.
Opera 5.0 für Linux setzt auf dem Qt-Framework von Trolltech auf, das auch für KDE verwendet wird. Daher beschränkt sich der Download – sofern die entsprechenden Bibliotheken installiert sind – auf gerade einmal 1,5 MByte, womit Opera deutlich weniger Speicher benötigt als die Konkurrenz. Und selbst die statisch gelinkte Version bringt es nur auf eine Archivgröße von rund 2,6 MByte.
Dabei unterstützt Opera alle gängigen W3C-Standards, darunter 128-bit-Verschlüsselung, TLS 1.0, SSL 2 und 3, CSS1 und CSS2, XML, HTML 4.01, HTTP 1.1, ECMAScript, JavaScript 1.3, DOM (nur teilweise) sowie WML. In den nächsten Wochen soll eine Unterstützung für Netscape-Plug-ins folgen.
Wie auch die Windows-Version steht Opera 5 für Linux in einer kostenlosen werbefinanzierten Version kostenlos zum Download bereit. Wer die Werbeeinblendungen in der Programmoberfläche loswerden möchte, kann die englischsprachige Software zum Preis von 39,- US-Dollar registrieren. Mit Opera für Linux erscheint die erste Nicht-Windows-Version von Opera 5. Vom MacOS-Ableger existieren bislang nur Alpha-Versionen; eine fertige Version soll aber noch in diesem Jahr erscheinen.
- Anzeige Hier geht es zu JavaScript: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

