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RenderWare dPVS - Criterions intelligente Polygon-Schleuder

Komplexere 3D-Szenen durch Echtzeit-Sichtbarkeitsberechnung. Games-Middleware-Anbieter Criterion hat gemeinsam mit Hybris ein RenderWare-Zusatzmodul namens dynamic PVS (dPVS) angekündigt, das Spieleentwicklern helfen soll, den Realismus ihrer Titel für PC- oder Next-Generation-Konsolen deutlich zu steigern.
/ Christian Klaß
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Das RenderWare-Plug-in dPVS soll die 3D-Grafikausgabe beschleunigen, indem es in Echtzeit ermittelt, welche Objekte vom Betrachter nicht gesehen und nicht berechnet oder dauerhaft im Speicher gehalten werden müssen. Das soll insbesondere dynamische Szenen ermöglichen, in denen viele frei bewegte Objekte zu finden sind und eine Vorberechnung der Sichtbarkeiten nicht möglich ist.

Für die zusätzliche stufenlose Reduzierung von Objektdetails – also dynamisches Level of Detail (LOD) – bei zunehmender Entfernung vom Betrachter muss man hingegen andere Plug-ins bemühen.

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Derzeit entwickeln laut Criterion über 250 Spieleentwicklungsstudios mit der Cross-Plattform-Middleware RenderWare. Der Einsatz von dPVS soll sie nur das Ändern einer einzigen Codezeile kosten. Criterion rechnet dennoch damit, dass frühestens Weihnachten 2001 erste Titel auf den Markt kommen, die auf dPVS setzen. Zumindest Elixir Studios soll bei dem in Entwicklung befindlichen Spiel "Republic: The Revolution" bereits auf dPVS setzen.


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