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HomeRF 2.0 - Neuer Standard für drahtlose Heim-Netzwerke

Funkgestützte Datenübertragung mit bis zu 10 MBit

Die HomeRF Working Group hat ihren drahtlosen Heimnetzwerk-Standard um Spezifikationen für Übertragungsraten bis 10 MBit erweitert. Bisherige HomeRF-Hardware erreichte nur Übertragungsraten von max. 2 MBit, während preislich mittlerweile auch für Heimnutzer interessante professionelle WLAN-Lösungen, z.B. nach 802.11b Standard, bereits bis zu 11 MBit schafften.

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Mit HomeRF 2.0 sollen auch technisch unbedarfte Heimanwender schnell entsprechend ausgerüstete Computer, PDAs, Telefone (DECT-Qualität), Audio- und Videogeräte sowie Fernseher drahtlos miteinander vernetzen können. Das Funknetzwerk soll dank wechselnder Frequenzen im frei nutzbaren 2,4-GHz-Bereich gegen übliche Störungen durch Haushaltsgeräte wie Mikrowellenöfen, schnurlose Telefone, Bluetooth-Geräte und die Funknetze der Nachbarwohnungen gefeit sein. Dank optionaler 128-Bit-Verschlüsselung soll zudem für Datensicherheit gesorgt sein.

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Mit HomeRF 2.0 sollen jedoch nicht nur kleine Wohnungen und Einfamilienhäuser vernetzt werden können: Wie beim WLAN-Standard gibt es die Möglichkeit, Access-Points einzurichten, um die Reichweite zu erhöhen. Damit soll beispielsweise der Einsatz auf dem Uni-Kampus, in der Schule oder auch im Garten möglich werden.

HomeRF 2.0 ist abwärtskompatibel, so dass auch ältere HomeRF-Hardware eingesetzt werden kann. HomeRF-2.0-Hardware soll ebenso in niedrigen, für Privatnutzer erschwinglichen Preisbereichen angesiedelt sein, wie ältere HomeRF-Lösungen. Die erste öffentliche Demonstration der Möglichkeiten von HomeRF 2.0 soll nächste Woche auf der Connections 2001 sowie der Networld+Interop 2001 in den USA stattfinden.

"Im Gegensatz zu anderen auf dem Markt erhältlichen Lösungen ist HomeRF die einzige Spezifikation, welche die besonderen Anforderungen der Heim-Umgebung erfüllt", betonte Ken Haase, Vorsitzender der HomeRF Working Group. "Heimvernetzung ist mehr als die gemeinsame Nutzung einer Internet-Verbindung um im Web zu surfen oder E-Mails abzurufen. Sie dreht sich auch um die Bereitstellung von hochqualitativen Breitband-Telefonie-Diensten bis hin zur Couch, das Streamen von Filmen bis zu im Heim verteilten PCs, die Musik-Belieferung der Stereoanlage durch den PC und vieles mehr."

Zur seit März 1998 gegründeten Home Radio Frequency (Home RF) Working Group zählen über 50 führende Unternehmen aus allen Industriebereichen, darunter auch Siemens.

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