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Microsoft: Kampfansage gegen Open-Source-Software

Mudie erläuterte aber auch, warum das kommerzielle Software-Modell auch weiterhin die Basis Innovation und wirtschaftliches Wachstum sei. Im Gegensatz dazu seien zahlreiche Firmen in den letzten Monaten zu Grunde gegangen, die ihre größten Werte, ihren Content, kostenlos weggegeben haben in der Hoffnung, dass sie sich irgendwie über Werbung, Abomodelle oder Gottvertrauen finanzieren.

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So habe Microsofts "Shared-Source"-Philosophie zwar einige der positiven Elemente der Open-Source-Software-(OSS-)Bewegung aufgegriffen, aber Microsoft bleibe dem kommerziellen Softwaremodell treu. "Wir haben unseren Kunden zugehört und uns das OSS-Modell genau angesehen", so Mundie. "Es gibt Elemente im Bereich OSS, die gut für Kunden und Partner sind, wie die Stärkung der Entwicklergemeinde, besseres Feedback und vermehrtes Debugging."

"Aber es gibt auch Elemente im OSS-Modell, die man verhindern muss, wie die Gefahr von ungesundem Forking, Kompatibilitätsbedenken und Probleme und Bedenken, was die Lizenzen betrifft." Forking nennt man die Abspaltung eines Projekts in mehrere, möglicherweise zueinander inkompatible Programme, ein Problem, das die OSS recht gelassen sieht, haben doch auf Grund der OSS-Lizenzen auch zersplitterte Projekte die Möglichkeit, auf den Code und die Ideen der anderen zuzugreifen.

Die größte Gefahr sieht Mundie jedoch im Charakter von Open-Source-Lizenzen wie der GNU General Public License (GPL), unter der "einige" Open-Source-Software verteilt wird. Diese würde das kommerzielle Softwaremodell fundamental untergraben, indem sie die Rechte am geistigen Eigentum untergrabe.

Software-Unternehmen könnten so kein Geld mit ihren Innovationen verdienen und die gewonnenen Mittel wiederum in Forschung und Entwicklung investieren. "Ihr Geschäftsmodell ist einfach nicht lebensfähig", so Mundie. Die virulente Natur der GPL gefährde das Eigentum jedes Unternehmens, das seine Produkte auf Quelltexten aufbaut, die unter der GPL stehen.

In einer ersten Reaktion auf Craig Mundies Rede veröffentlichte gestern der Linux-Kernel-Entwickler Alan Cox einen kurzen Aufsatz unter dem Thema "This is How Free Software Works".

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Geek 08. Mai 2001

Hallo MIchael, Sorry, ich versteh echt nicht, worauf du hinaus willst? Die Shell gehört...

Frank 07. Mai 2001

Microsoft = Lügner.

Michael Schmid 07. Mai 2001

Hallo Geek, Du glaubst doch wohl selbst nicht was du sagst, oder? Sicher der Midnight...

Jens Feuring 06. Mai 2001

einige Argumente von Microsoft hinsichtlich der wirtschaftlichen Problematik bei der...

Barney 05. Mai 2001

Hallo Klaus... Klar, und deshalb kauft man auch immer bei nur einem einzigen Zulieferer...


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