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Intershop widerspricht Börsenmanipulations-Gerüchten

Kursmanipulation durch vorsätzliche Falschinformation ?

In einem von der Financial Times Deutschland am 3. Mai 2001 veröffentlichten Artikel wurde über ein Ermittlungsverfahren der Hamburger Staatsanwalt gegen die Vorstände der Intershop Communications AG wegen eines angeblichen Verstoßes gegen Paragraf 88 des Börsengesetzes berichtet. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat dies auf Anfrage bestätigt. Der Vorstand der Intershop Communications AG weist alle in diese Richtung gehenden Vorwürfe zurück und will sich mit allen Mitteln gegen anderslautende Behauptungen zur Wehr setzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Weder der Intershop Communications AG, noch seinen Vorständen ist der Inhalt der Strafanzeigen oder Einzelheiten der darin erhobenen Vorwürfe bislang bekannt. Insofern sei es dem Unternehmen derzeit nicht möglich, zu Vorwürfen im Einzelnen Stellung zu nehmen. Grundsätzlich stellt der Paragraf 88 Börsengesetz auf Kursmanipulation durch vorsätzliche Falschinformation ab.

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Kursmanipulationen wären nach Angaben von Internshop weder im Interesse des Unternehmens noch im persönlichen Interesse der Vorstände. Der Vorstand habe seit mehr als zwölf Monaten keine Aktien der Intershop Communications AG veräußert. Der Vorstand sieht sich jederzeit in der Lage, durch die Offenlegung interner Geschäftsunterlagen Vorwürfe wegen vorsätzlicher Kursmanipulation zu widerlegen, teilte das Unternehmen mit.

Die Medienberichte könnten nach Meinung von Intershop den Eindruck erwecken, allein die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens würde bedeuten, dass hinreichende Hinweise für eine Straftat vorliegen. Dieser Eindruck sei aber falsch. Keineswegs vermute die Staatsanwaltschaft Hamburg ein strafbares Handeln der Vorstände Stephan Schambach und Wilfried Beeck. Die Staatsanwaltschaft sei vielmehr dazu verpflichtet, nach dem Eingang von Strafanzeigen ein Ermittlungsverfahren einzuleiten, so Intershop.

Zudem wurde berichtet, das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) stehe kurz vor dem Abschluss von Ermittlungen wegen eines möglichen Verstoßes gegen die Ad-hoc-Publizität gem. Paragraf 15 WpHG durch Intershop und habe sich "bisher gescheut", ein Bußgeld zu verhängen.

Diese Behauptung weist Intershop ebenso von sich. Das BAWe teilte Intershop mit, dass mit einer Bußgeldverhängung kurzfristig nicht zu rechnen sei. Nach Prüfung durch das Fachreferat werde das Verfahren gegebenenfalls an das Rechtsreferat überwiesen.

Das BAWe hatte im Januar 2001 in einem Auskunftsersuchen Intershop um die Zuverfügungstellung von Informationen im Zusammenhang mit seiner Ad-hoc-Meldung vom 2. Januar 2001 gebeten.

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