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Spieletest: Rim - Strategische Hausmannskost

Neues Projekt vom Battle-Isle-Schöpfer Bernhard Evers

Vor mehr als zehn Jahren gelang es Bernhard Evers, mit Battle Isle einen Meilenstein in der Geschichte der Strategiespiele zu setzen, der unzählige nachfolgende Programme mehr als nur leicht beeinflusst hat. Mit seinem Bochumer Entwicklerteam Trinode bringt der Entwickler-Guru nun sein neues Projekt mit dem Titel RIM auf den Markt.

Artikel veröffentlicht am ,

Screenshot #1
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Die Hintergrundgeschichte, die von fremden und unerforschten Gebieten in den Tiefen des Weltalls erzählt und viele böse fremde Rassen vorstellt, die einem bei der Eroberung neuer Siedlungsgebiete im Wege stehen, wusste bereits in unserem ersten Preview zu gefallen, wohingegen das etwas biedere Gameplay nicht ganz überzeugen konnte - ein Umstand, an dem sich auch in der finalen Endversion nicht viel geändert hat.

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Screenshot #2
Screenshot #2
In einer Kombination aus rundenbasierten und in Echtzeit ablaufenden Passagen arbeitet sich der Spieler in schöner Regelmäßigkeit immer wieder durch die drei Phasen Bewegen, Angreifen und Entertainment, in denen man den fremden Invasoren auf die fleckige Pelle rücken, eigene Stellungen sichern oder neues Terrain erobern kann.

Screenshot #3
Screenshot #3
Die 70 zu kontrollierenden Einheiten beeindrucken nicht unbedingt mit grafischer Vielfalt, und auch die Spielgeschehnisse wie etwa Explosionen und Gefechte werden sehr pixelig und wenig spektakulär dargestellt. Die gerenderten Zwischensequenzen hingegen erzählen in recht beeindruckenden Bildern die komplexe Story weiter und ziehen den Spieler so mit zunehmendem Spielverlauf immer mehr in das nicht uninteressante Geschehen hinein.

Bei der Bedienbarkeit von Rim bewies man fraglos ein recht glückliches Händchen: Die simple Maussteuerung lässt auch Strategie-Unerfahrene schnell ins Programm finden, bietet Profis aber immer noch genug Spielraum für taktische Feinheiten. Und hat man sich erst einmal mit der etwas enttäuschenden Präsentation abgefunden, bieten die unterschiedlichen Eigenheiten der sechs Rassen, die sich aufs Spielgeschehen auswirkendende Beschaffenheit des Geländes und die vielseitigen Missionsziele genug Spielraum für abwechslungsreiche High-Tech-Schlachten.

Fazit:
Wäre der Markt für Strategiespiele nicht überschwemmt mit Neuerscheinungen, könnte man Rim sicherlich problemlos empfehlen, so weiß sich der Titel aber aus der Masse ähnlich solider, aber wenig Besonderes bietenden Programme nicht herauszuheben. Solides Spieldesign mit etwas schmuckloser Ausgestaltung - zu wenig, um Bernhard Evers Lebenslauf mit einem weiteren Highlight aufzuwerten.

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