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Süddeutscher Verlag kauft WEKA Zeitschriften-Gruppe

PC Magazin, PCgo! und andere Zeitschriften wechseln den Besitzer

Rückwirkend zum 1. Januar 2001 hat der Süddeutsche Verlag Hüthig Fachinformationen (SVHFI) die Fachzeitschriften der WEKA Firmengruppe, Kissing, übernommen. Im Einzelnen handelt es sich um den WEKA Computerzeitschriften-Verlag mit den wesentlichen Titeln PC Magazin (monatlich verkaufte Auflage 252.000) und PC go! (270.000), den WEKA Fachzeitschriften-Verlag, zu dem Zeitschriften wie Markt und Technik (wöchentlich verbreitete Auflage 31.000) und Funkschau (14-täglich 50.000) gehören und den Franzis Buch- und Software Verlag.

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Darüber hinaus wurde von WEKA die 50-prozentige Beteiligung an der CMP-WEKA Verlagsgesellschaft erworben, die u.a. die Zeitschrift "Computer Reseller News" (wöchentlich verbreitete Auflage 33.000) sowie die InformationWeek (14-täglich 82.000) veröffentlicht. Das Joint Venture mit CMP Media LLC, USA, wird fortgeführt.

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"Mit dieser Akquisition haben wir einen weiteren konsequenten Schritt zur Umsetzung unserer expansiven Fachinformationsstrategie realisiert", so Dr. Dirk Refäuter, Sprecher der Geschäftsführung des Süddeutschen Verlages.

Wie Bernhard von Minckwitz, in der Geschäftsführung des Süddeutschen Verlages für den Fachinformationsbereich zuständig, erklärte, wird die WEKA Zeitschriften-Gruppe in bestehender Form unter der bisherigen Leitung von Dr. Rüdiger Hennigs innerhalb der Süddeutscher Verlag Hüthig Fachinformationen GmbH fortgeführt. Gemäß von Minckwitz wird durch diese Akquisition der Umsatz von SVHFI im Geschäftsjahr 2001 die 800-Millionen-DM-Grenze übersteigen.

Die Übernahme der WEKA Zeitschriften-Gruppe in Poing bei München steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes.

Zum 1. April 2001 wurde die WEKA Firmengruppe neu strukturiert. Firmengründer Werner Mützel gliedert das Unternehmen künftig in die Bereiche Fachinformationen, Informationsbroschüren und Kartografie sowie Kreatives Gestalten.

"Unser Markt hat sich dahingehend geändert, dass sich die großen Verlage auf wenige Bereiche fokussieren. Dadurch soll die Marktpositionierung gestärkt werden. Deshalb fiel mein Entschluss, drei unabhängige Bereiche zu bilden, die sich klar auf ihre Zielmärkte ausrichten. Die Einheit der Firmengruppe ist damit nicht mehr nötig und kann aufgelöst werden", sagte Mützel damals.

1973 hatte Werner Mützel den WEKA-Verlag gegründet und in 27 Jahren zu einer Firmengruppe mit zirka 2.500 Mitarbeitern und etwa 700 Millionen Mark Jahresumsatz geführt.

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