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Insolvenzverfahren gegen Herzog Telecom AG eröffnet

Mobilfunkhändler ist zahlungsunfähig

Am 1. Mai 2001 um 11 Uhr hat die Amtsgerichtsdirektorin in Trier, Frau Jutta Terner, das Insolvenzverfahren gegen die Herzog Telecom AG wegen Zahlungsunfähigkeit eröffnet. Die ungewöhnliche Eröffnung des Verfahrens an einem Feiertag erklärte die Amtsgerichtsdirektorin mit Nachteilen, die sonst den HerzogTel-Mitarbeitern entstanden wären. "Wäre das Verfahren, wie vorgesehen, einen Tag später eröffnet worden, hätten die Mitarbeiter für diesen einen Tag kein Insolvenzgeld bekommen", sagte Terner.

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Der vorläufige Insolvenzverwalter, Justizrat Hermann Schmitt, hatte am Montag alle nötigen Gutachten vorgelegt - genügend verfügbare Masse, um das Verfahren zu eröffnen, sei vorhanden, so die Amtsgerichtsdirektorin. Der vorläufige Insolvenzverwalter Schmitt wurde mit der weiteren Verwaltung beauftragt. Nun versucht Schmitt mit einem Insolvenzplan das angeschlagene Unternehmen zu retten.

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Vom Insolvenzverfahren betroffen ist auch die 100-prozentige Herzog-Telecom-Tochter "Herzog Direkt GmbH". Bis zum 15. Mai wird Justizrat Schmitt einen entsprechenden Business-Plan vorlegen. Zurzeit wird mit zwei Investoren verhandelt, die Interesse an dem angeschlagenen Mobilfunkhändler haben.

In den Wochen seit Bekanntwerden der Krise ist die am geregelten Markt notierte AG schon stark umgebaut worden: Von den einst über 200 Mitarbeitern sind zurzeit noch etwa 50 Mitarbeiter bei der AG beschäftigt. "Im nächsten Monat werden es noch 40 sein. Einige haben gekündigt und eine neue Stelle gefunden. Von den 40 Mitarbeitern sind elf Azubis", sagte Firmenchef Sven Herzog.

Inzwischen ist das Unternehmen aus den Räumlichkeiten in der Diedenhofenerstraße in Trier aus- und wieder in seine ehemaligen Räumlichkeiten in der Luxemburger Straße eingezogen. Von den einst 26 Filialen sind nur noch weitere vier Standorte in Bonn, Saarbrücken, Trier und Wittlich übrig geblieben.

In den Filialen hat die Herzog Telecom AG auch schon ihren Vertriebsnamen geändert. Das Unternehmen stellt sich unter dem Namen "One Cent" neu im Markt auf. Die börsennotierte Herzog Telecom AG bleibt aber weiterhin unter ihrem Namen am geregelten Markt notiert.

Von den 10.869 Mobilfunkkunden mit einem Miethandy, die noch Forderungen gegenüber dem Trierer Unternehmen haben, wurden bisher knapp 400 angeschrieben. Herzog versucht in einem Tauschgeschäft - Miethandy gegen Verzicht der Gebührenrückforderungen - einen Teil seiner Außenstände zu begleichen. Nach Herzog-Angaben belaufen sich die Forderungen aus dieser Gruppe auf rund 1,5 Millionen DM.

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