IBM - auch die letzten Server werden linuxfähig
Die neuen IBM eServer iSeries Modell 270, Modell 820 und Modell 840 nutzen jetzt Silicon-on-Insulator-(SOI-)Prozessoren der zweiten Generation, die bis zu 35 Prozent mehr Performance bei weniger Abwärme bieten sollen als herkömmliche Aluminium-Chips. Zudem soll die Skalierbarkeit der iSeries durch eine Reihe von neuen Produkten, die vor allem für kleinere und mittelständische Unternehmen konzipiert sind, weiter ausgebaut werden.
Mit dem neuen Betriebssystem OS/400 Version 5 Release 1 soll aber auch eine Anwendungsflexibilität, wie die Unterstützung von Linux, Microsoft Windows 2000 und Windows NT, Java und Unix (AIX 64-Bit) mit hoher Verfügbarkeit, effizientem Workload Management und logischer Partitionierung bereitgestellt werden.
Mit dem neuen IBM-Integrated-xSeries-Adapter können bis zu 16 4-Wege-IBM-eServer xSeries (Intel-basierte PC-Server) direkt an eine einzelne iSeries angeschlossen werden. Das Management der Benutzer und Festplatten dieser Windows-Server wird über High Speed Link (HSL) und mit Hilfe des Operations Navigator auf der iSeries durchgeführt. Mit dem neuen IBM Integrated xSeries Server for iSeries, einer Intel-basierten PC-Server-Karte, finden bis zu 32 individuelle Windows-Server in einer einzelnen IBM eServer iSeries Platz. Mit beiden Möglichkeiten lassen sich große Windows-Serverfarmen konsolidieren.
OS/400 V5R1 kann auf allen IBM-eServer-iSeries- und AS/400-RISC-Modellen eingesetzt werden. Die neuen IBM-eServer-iSeries-Modelle sowie OS/400 V5R1 sollen voraussichtlich ab 25. Mai 2001 weltweit verfügbar sein.