Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Spieletest: Banjo-Tooie - Fortsetzung des Kult-Hüpfers

Neues Jump&Run-Highlight für N64-Besitzer. Was wäre Nintendo ohne Rare? Das britische Entwicklerteam hat allein in den letzten drei Jahren mehr Top-Hits geschaffen als viele andere Spielefirmen in ihrer ganzen Geschichte. Mit Banjo-Tooie erfährt nun das zwei Jahre alte Spitzen-Jump&Run Banjo-Kazooie eine geniale Fortsetzung.
/ Thorsten Wiesner
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

In Banjo-Tooie zieht man also ein zweites Mal mit dem Bär in blauer Latzhose und seiner ständigen Rucksackbegleiterin, der Möwe Kazooie, in den Kampf gegen die böse Hexe Gruntilda und ihre düstere Sippe, die sich nichts sehnlicher wünscht, als die Schmach der einstigen Niederlage wieder wettzumachen.

Nach dem wohl längsten Intro der N64-Geschichte, das minutenlang in schönen Bildern und mit viel schwarzem Humor die Vorgeschichte erzählt, beginnt das Spiel auch gleich mit einem nicht gerade Nintendo-typischen Ereignis: Der Maulwurf Bottles, der im ersten Teil noch für viele wichtige Tipps und Hinweise gut war, segnet nach einem Angriff von Gruntilda das Zeitliche, und nur seine verkohlten Überreste sowie sein Geist bleiben zurück.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Gut nur, dass Bottles Bruder sogleich an dessen Stelle tritt und in Militär-Uniform in recht harschem Ton Anweisungen gibt – scheint ganz so, als ob man es hier mit einer Comic-Fassung des Kommandanten aus Full Metal Jacket zu tun hätte. Auch sonst wartet das Spiel mit vielen überraschenden Action-Sequenzen auf, so darf man etwa zwischendurch immer mal wieder in bester Ego-Shooter-Manier die Möwe Kazooie als Maschinengewehr schultern und in verschiedenen Gewölben böse Monster mit Eiern beschießen.

Banjo lässt sich selbstverständlich in jeder Welt auch wieder in verschiedene Gegenstände mit unterschiedlicher Steuerung und besonderen Eigenschaften verwandeln, unter anderem darf man diesmal als Fußball durch die einmal mehr riesigen Welten hüpfen. Eben hier liegt auch beinahe der einzige Kritikpunkt des Spieles begründet: Die Welten sind derart riesig und komplex ausgefallen, dass man nicht nur zu Beginn leider hin und wieder recht planlos und verwirrt durch die Gegend streift.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Ansonsten überzeugt das gelungene Wechselspiel aus Geschicklichkeitspassagen, ausführlichen Gefechten mit einfallsreichen Endgegnern und unzähligen kleinen Knobeleien und Puzzles, die den zweiten Teil beinahe noch besser als das erste Abenteuer ausfallen lassen.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Fazit:
Wie bei den meisten anderen Titeln von Rare lässt sich auch bei Banjo-Tooie eigentlich nur ein Urteil fällen: Wer ein N64 besitzt, braucht dieses Spiel, denn anspruchsvollere, vergnüglichere und schönere Jump&Run-Action lässt sich auf der Konsole momentan kaum finden. Von der Situation am PC ganz zu schweigen...


Relevante Themen