Fertiges QuickTime 5 noch ohne MPEG-2
So bietet die fertige Version von QuickTime 5 eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit neuen Audio-Reglern und einer HotPicks-Vorschau. Ferner zeigt die Software entsprechende TV-Kanäle an und enthält einen optimierten DV-Codec, der eine verbesserte Bildqualität liefern soll. Ein so genannter Komponenten-Download soll Programm-Erweiterungen vereinfachen und an neuen Dateiformaten gesellte sich MPEG-1, Flash 4 sowie die Cubic-VR-Technologie hinzu.
Schon die Preview 2 von QuickTime 5 ließ vermuten, dass es eine MPEG-2-Unterstützung nicht in die fertige Version schaffen würde. Das ist nun auch eingetreten und dem Programm fehlt ein entsprechender Codec. Allerdings zeigte Apple bereits eine Vorabversion von QuickTime, die bereits MPEG-2 und MPEG-4 unterstützt.
Auch der QuickTime Streaming Server 3 wurde jetzt fertig gestellt, bei dem sich gegenüber den Beta-Versionen nichts mehr am Funktionsumfang tat. So bietet die neue Version eine so genannte Skip Protection, die Aussetzer beim Empfang von übers Internet übertragenen Audio- und Video-Daten verhindern soll. Der Darwin Streaming Server, die Open-Source-Version des QuickTime Streaming Server 3, funktioniert auch mit FreeBSD, Linux, Solaris, Windows NT sowie Windows 2000.
Die englischsprachige normale Version von QuickTime 5 steht ab sofort für MacOS und die Windows-Plattform kostenlos zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Die besser ausgestattete Pro-Version(öffnet im neuen Fenster) von QuickTime 5 kostet 29,99 US-Dollar. Lokalisierte deutsche Versionen sollen ab Mai verfügbar sein. Ebenfalls in diesem Monat plant Apple auch die Veröffentlichung der Version 3 des QuickTime Streaming Servers.
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