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Infineon erwartet steigende DRAM-Preise

Schwacher Speicher- und Mobilfunkmarkt lässt Infineons Gewinne schmelzen

Der Chiphersteller Infineon hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2001 (1.1. bis 31.3.2001) seinen Umsatz gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres um 8 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro gesteigert. Diese positive Umsatzentwicklung sei geprägt durch die weiterhin starke Nachfrage in den Geschäftsbereichen Drahtgebundene Kommunikation, Sicherheits- & Chipkarten-ICs sowie Automobil- & Industrieelektronik.

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Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) ging auf 10 Millionen Euro zurück. Das entspricht einem Rückgang um 243 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowie um 436 Millionen Euro gegenüber dem ersten Quartal, in dem einmalige Sondereinnahmen von 202 Millionen Euro enthalten waren. Die rückläufigen Gewinne von Infineon sind im Wesentlichen auf fallende Preise bei Speicherprodukten und auf den Nachfragerückgang bei Mobiltelefonen zurückzuführen.

Inhalt:
  1. Infineon erwartet steigende DRAM-Preise
  2. Infineon erwartet steigende DRAM-Preise

Der Nettogewinn lag im abgelaufenen Quartal bei 23 Millionen Euro und damit um 123 Millionen Euro unter dem Wert des vergleichbaren Vorjahresquartals und um 257 Millionen Euro unter dem Wert des vorausgegangenen Quartals. Der Gewinn pro Aktie betrug im zweiten Quartal 0,04 Euro gegenüber 0,24 Euro im Vorjahresquartal und 0,45 Euro im ersten Quartal 2001.

Die aktuelle Marktsituation in der Halbleiterindustrie bleibe aber weiter uneinheitlich und schwer vorhersehbar. In den vergangenen Monaten hätten führende Marktanalysten erneut ihre Wachstumserwartung für das Kalenderjahr 2001 für die gesamte Halbleiterindustrie beträchtlich reduziert. Die meisten Prognosen gehen von einem negativen Wachstum für das Jahr 2001 aus.

Infineon erwartet steigende DRAM-Preise 
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