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ClearCube - 96 Desktop-PCs in einem Serverschrank

Der Desktop-PC wandert ins Hinterzimmer. Die US-Firma ClearCube verspricht den zentral gemanagten Desktop-PC, der die Flexibilität und dedizierte Rechenleistung eines Arbeitsplatzrechners mit zentralen Server-basierten Lösungen verbinden soll. Dabei bringt ClearCube die äußerst kompakten "Desktops" in einem Rack unter und verbindet sie über eine Standard-Cat-5-Verkabelung mit Monitor, Maus und Tastatur auf dem Schreibtisch des Nutzers.
/ Jens Ihlenfeld
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So steht auf Seiten des Users nur das so genannte C/Port, quasi ein Port-Replikator, der Anschlüsse für Maus, Tastatur und Bildschirm bereitstellt. Der eigentliche dedizierte PC werkelt in einem bis zu 200 m entfernten Serverschrank.

Dabei bringt ClearCube acht einzelne Intel-CPUs basierende PCs, so genannten CPU Blades, in einem 3 HE hohen 19"-Gehäuse unter, die in Form von Einsteckkarten einzeln hinzugefügt werden können. Die eigentliche Hardware steht damit zentral am sicheren Ort statt verteilt im Gebäude. Insgesamt bringt ClearCube so 96 PCs in einem 19"-Schrank unter.

Als Betriebssysteme kommen eigentlich alle PC-Betriebssysteme, d.h. Windows NT, Windows 2000, 98 und 95, Windows 3.x und DOS aber auch Linux und andere Unixe in Frage, entsprechende Treiber vorausgesetzt. Die CPU Blades liefert ClearCube derzeit mit einem Sockel 370 sowie Intels i810-Chipsatz mit maximal 512 MB RAM und einer 10-GB-3,5"-IDE-Festplatte.

Allerdings bedarf die ClearCube-Lösung einer dedizierten Verkabelung, für die aber herkömmliche Cat-5-Kabel (z.B. für 100 Mbit Ethernet) verwendet werden können.


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