HandEra bringt neuen PalmOS-PDA im Metallgehäuse
Beim Display entschied sich der Hersteller für einen monochromen TouchScreen mit einer Auflösung von 240 x 320 Bildpunkten, die man aber nur erreicht, wenn der Graffiti-Bereich ausgeblendet ist. Um eine gute Hintergrundbeleuchtung für das Display mit 16 Graustufen zu bieten, entschied sich der Hersteller für eine blau-grüne Beleuchtung. Ohne weitere Zusatz-Applikation lässt sich der Bildschirm-Inhalt drehen, was jedoch nicht mit allen Applikationen funktioniert. Zur leichteren Steuerung von Applikationen besitzt der HandEra zudem ein Jog-Dial, wie vom Sony Clié bekannt.
In der übrigen Ausstattung gleicht der HandEra vergleichbaren PalmOS-PDAs: Er besitzt 8 MByte RAM, 2 MByte Flash-ROM und rechnet mit einem 33 MHz schnellen Dragonball-Prozessor. Auch eine Infrarot-Schnittstelle, einen Lautsprecher und sogar ein Mikrofon enthält der PDA.
Eine weitere Besonderheit des HandEra 330 findet sich in der Art der Stromversorgung: Mit vier AAA-Batterien verlangt das Gerät doppelt so viele Batterien wie vergleichbare PalmOS-PDAs. Das soll dem neuen HandEra-PDA eine längere Laufzeit bescheren als etwa seinem Vorgänger und ermöglicht somit einen sinnvolleren Einsatz des stromhungrigen MicroDrives von IBM, das in den Compact-Flash-Slot des HandEra 330 passt. Denn mit der höheren Batterieleistung soll sich die Mini-Festplatte länger mobil betreiben lassen. Mit Batterien soll das Gerät knapp 170 Gramm wiegen. Alternativ kann man auch einen Li-Ionen-Akku einsetzen, womit der PDA auf ein Gewicht von knapp 155 Gramm kommt.
Erstmals hat HandEra mit dem aktuellen Modell ein eigenes Design entworfen. Dem bisher einzigen PalmOS-PDA von HandEra, dem TRG Pro, diente noch ein Palm-III-Gehäuse als Vorlage. Jetzt entwickelte HandEra ein komplett neues Gehäuse. Da der neue HandEra – wie schon der TRG Pro – die gleiche Schnittstelle wie der Palm III besitzt, lässt sich sämtliches Palm-III-Zubehör damit verwenden.
In den USA soll der HandEra 330 ab Ende Juni zum Preis von 350,- US-Dollar in den Regalen stehen. Wann das Gerät nach Deutschland kommt, ist derzeit nicht bekannt.



