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HandEra bringt neuen PalmOS-PDA im Metallgehäuse

HandEra 330 besitzt Slots für Compact-Flash- und SD-Cards. In den USA zeigte HandEra (ehemals TRG), einer der kleineren Hersteller von PalmOS-Geräten, jetzt mit dem HandEra 330 einen neuen PDA mit Metallgehäuse, der sowohl Compact-Flash-Karten vom Typ I und II als auch SD-Cards aufnimmt. Zu den weiteren Besonderheiten gehören ein erweitertes Display und ein Jog-Dial, was eine einhändige Steuerung des Geräts ermöglichen soll.
/ Ingo Pakalski
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Der HandEra 330 verwendet ein überarbeitetes PalmOS 3.5, das den direkten Zugriff auf Dateien auf Compact-Flash- und SD-Cards ermöglicht. Außerdem lässt sich nur bei dem HandEra-Modell der Graffiti-Bereich ausblenden, was damit eine größere Displayfläche liefert. Sobald PalmOS 4.0 verfügbar ist, will der Hersteller ein überarbeitetes Update auf die neue Version anbieten.

Beim Display entschied sich der Hersteller für einen monochromen TouchScreen mit einer Auflösung von 240 x 320 Bildpunkten, die man aber nur erreicht, wenn der Graffiti-Bereich ausgeblendet ist. Um eine gute Hintergrundbeleuchtung für das Display mit 16 Graustufen zu bieten, entschied sich der Hersteller für eine blau-grüne Beleuchtung. Ohne weitere Zusatz-Applikation lässt sich der Bildschirm-Inhalt drehen, was jedoch nicht mit allen Applikationen funktioniert. Zur leichteren Steuerung von Applikationen besitzt der HandEra zudem ein Jog-Dial, wie vom Sony Clié bekannt.

In der übrigen Ausstattung gleicht der HandEra vergleichbaren PalmOS-PDAs: Er besitzt 8 MByte RAM, 2 MByte Flash-ROM und rechnet mit einem 33 MHz schnellen Dragonball-Prozessor. Auch eine Infrarot-Schnittstelle, einen Lautsprecher und sogar ein Mikrofon enthält der PDA.

Eine weitere Besonderheit des HandEra 330 findet sich in der Art der Stromversorgung: Mit vier AAA-Batterien verlangt das Gerät doppelt so viele Batterien wie vergleichbare PalmOS-PDAs. Das soll dem neuen HandEra-PDA eine längere Laufzeit bescheren als etwa seinem Vorgänger und ermöglicht somit einen sinnvolleren Einsatz des stromhungrigen MicroDrives von IBM, das in den Compact-Flash-Slot des HandEra 330 passt. Denn mit der höheren Batterieleistung soll sich die Mini-Festplatte länger mobil betreiben lassen. Mit Batterien soll das Gerät knapp 170 Gramm wiegen. Alternativ kann man auch einen Li-Ionen-Akku einsetzen, womit der PDA auf ein Gewicht von knapp 155 Gramm kommt.

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Auch die Software-Ausstattung liegt beim HandEra 330 über dem Üblichen: So gehört Quickoffice(öffnet im neuen Fenster) von Cutting Edge mit zum Lieferumfang, womit man Excel- und Word-Dateien mit dem PDA bearbeiten kann. Auch ein Backup-Programm fehlt nicht, um die Palm-Daten unterwegs auf ein Speichermedium zu sichern. Ansonsten kennt der HandEra-PDA alle üblichen PalmOS-Anwendungen, wie Kalender, Adressen, Aufgaben und Merkzettel. Eine Windows-Software zur Datensynchronisation mit Microsoft Outlook gehört mit zum Lieferumfang.

Erstmals hat HandEra mit dem aktuellen Modell ein eigenes Design entworfen. Dem bisher einzigen PalmOS-PDA von HandEra, dem TRG Pro, diente noch ein Palm-III-Gehäuse als Vorlage. Jetzt entwickelte HandEra ein komplett neues Gehäuse. Da der neue HandEra – wie schon der TRG Pro – die gleiche Schnittstelle wie der Palm III besitzt, lässt sich sämtliches Palm-III-Zubehör damit verwenden.

In den USA soll der HandEra 330 ab Ende Juni zum Preis von 350,- US-Dollar in den Regalen stehen. Wann das Gerät nach Deutschland kommt, ist derzeit nicht bekannt.


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