SGI: Kostensenkungen durch Entlassungen geplant
Als Gesamtergebnis berichtet SGI einen Nettoverlust von 141 Millionen US-Dollar, was unter anderem auf einen nicht-cash-wirksamen Abschreibungsposten in Höhe von 83 Millionen US-Dollar für ein Venture-Investment zurückzuführen ist.
Mit den aktuellen Zahlen kann das Unternehmen im dritten Quartal in Folge ein Umsatzwachstum und eine Verbesserung beim Betriebsergebnis vorlegen.
Bob Bishop, Chairman und CEO: "Es ist SGIs Anspruch, dem technisch und kreativ orientierten Anwender in Sachen High-Performance Computing und Visualisierung die weltweit führenden Lösungen zu bieten. Damit stoßen wir auf wachsende Resonanz. Doch die unsichere wirtschaftliche Situation zeigt erhebliche Auswirkungen und dämpft die Bereitschaft des Kunden, in Technologie zu investieren."
"Vorauszusagen, wie bedeutend und anhaltend die ökonomisch unsichere Stimmung sein wird, fällt schwer. Schon im Vorfeld jedoch haben wir eine Reihe angemessener Maßnahmen auf den Weg gebracht, und jetzt ergreifen wir vorsichtshalber weitere Schritte", erklärt Bishop. "Dabei orientieren wir uns nach wie vor an einem Betriebsmodell, das uns bei gleichbleibendem Umsatzniveau zurück zu Break-even führt, sobald wir ins nächste Geschäftsjahr gehen."SGIs Geschäftsjahr endet am 30.6.2001.
Das Unternehmen beabsichtigt, das Personal im Laufe des nächsten Quartals um rund 1000 Vollstellen, Teilzeitkräfte und freie Mitarbeiter abzubauen. Das sind etwa 15 Prozent des weltweiten Personalbestandes. Mit dieser Maßnahme werden Restrukturierungskosten in Höhe von 60-80 Millionen US-Dollar verbunden sein. Unter dem Strich aber erwartet SGI hierdurch Einsparungen von 20 Prozent der Betriebskosten.



