Samba 2.2.0 verbessert die Unix-Windows-Integration deutlich
Mit Samba 2.2.0 ist es nun auch möglich, einen Samba-Server als Authentifikations-Quelle für Windows-2000- und Windows-NT-System zu verwenden, was in älteren Versionen auf Windows 95/98 und deren Varianten beschränkt war. Im Gegensatz zu Windows 2000 fallen aber bei dem Open-Source-Projekt keine Kosten für Microsoft-Client-Access-Lizenzen an.
Auch unterstützt Samba jetzt so genannte "Server terminated Leases" (Windows "oplocks") zusammen mit UNIX NFS Sharing, was eine vollständige Locking-Integrität gemeinsam unter Windows und Unix benutzter Dateien gewährleistet.
Auch das automatische Herunterladen von Windows-2000- und Windows-NT-Drucker-Treibern unterstützt das neue Samba-Release und stellt damit die erste von Microsoft-Code unabhängige Windows-NT-Point-and-Print-Lösung dar. Auch führt Samba 2.2.0 Windows 2000 und Windows NT Access Control Lists (ACLs) mit UNIX ACLs zusammen. So können Windows-Clients-UNIX-Access-Control-Einträge direkt modifizieren als seien es Windows ACLs.
Aber auch umgekehrt erlaubt Samba eine Integration. So lassen sich mit dem extra gelieferten Winbind-Server-Windows-2000- und Windows-NT-Domänen Controller als Group Account Server nutzen und so alle Account-Daten an einem Ort sammeln.
Zudem unterstützt Samba das Microsoft Distributed File System (DFS) sowie Microsoft "Share Level Security Settings", was es erlaubt, die Sicherheitseinstellungen von Samba Shares mit entsprechenden Windows-Client-Tools zu verändern.
Die neue Version von Samba steht unter www.samba.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit und unterliegt der GNU GPL.
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