Cisco schreckt die Börsen

Umsatz bricht um 30 Prozent ein

Am Montag nach Börsenschluss schockte der einstige Börsenstar Cisco System die Anleger mit einer deutlichen Umsatz- und Gewinnwarnung. So erwartet Cisco auf Grund der anhaltend schlechten globalen wirtschaftlichen Situation, der Abkühlung im Telekommunikationsmarkt und rückläufiger Unternehmensausgaben für das dritte Quartal Umsätze, die um etwa 30 Prozent unter den 6,7 Milliarden US-Dollar des Vorquartals liegen.

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Zwar geht Cisco davon aus, trotz der deutlich geringeren Umsätze profitabel zu sein, das Ergebnis je Aktie werde aber im sehr niedrigen einstelligen Bereich liegen. Im letzten Quartal konnte Cisco noch einen Gewinn von 0,18 US-Dollar pro Aktie bzw. 1,33 Milliarden US-Dollar verbuchen.

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Langfristig geht Cisco allerdings weiter von einem durchschnittlichen Wachstum in seinem Sektor von 30 bis 50 Prozent aus. Allerdings bedeuten die schwachen Zahlen auch bei Cisco erhebliche Umwälzungen.

So will Cisco im dritten Quartal 800 Millionen bis 1,2 Milliarden US-Dollar für ein Restrukturierungsprogramm ausgeben. Dabei müssen 8.500 Mitarbeiter gehen, was langfristig zu einer Kostensenkung um etwa eine Milliarde US-Dollar pro Jahr führen soll.

Für das vierte Quartal erwartet Cisco etwa gleichbleibend maximal 10 Prozent niedrigere Umsätze. Die endgültigen Zahlen für das dritte Quartal wird Cisco am 8. Mai vorlegen.

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