E Ink zeigt hochauflösendes digitales Papier
Die Firma bezeichnet das Erreichte als Meilenstein hin zur Entwicklung elektronischer Papiere, die künftig in Mobiltelefonen, PDAs und E-Buch-Lesegeräten Verwendung finden könnten. Im Gegensatz zu LC-Displays soll sich elektronisches Papier von seinem natürlichen Pendant nicht unterscheiden und die gleiche Abbildungsqualität erreichen.
Der Display-Prototyp misst 12,1 Inch in der Diagonale und hat damit die gleichen Abmessungen wie viele Notebook-Displays. E Ink hebt besonders die zehnmal schnellere Reaktionsfähigkeit seines digitalen Papiers im Vergleich zu Vorgängerversionen hervor. Der Kontrast der Tinte wurde durch das Umschwenken von Blau auf Schwarz erhöht.
Die aktive Matrix sowie die Ansteuerungselektronik stammt von IBM, teilte E Ink mit. Auf der im Juni 2001 stattfindenden Society for Information Display Conference in San Jose in Kalifornien wollen beide Unternehmen den Prototyp einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.
Lucent Technologies und E Ink arbeiten ebenfalls zusammen. Ein Schlüsselelement des elektronischen Papiers soll der Plastik-Transistor sein, der in den Lucent Bell Labs entwickelt wurde. Die Transistoren sorgen durch elektrische Felder für die Änderung der Tintenfarbe.
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