Independence War 2 erscheint im Juni. Seitdem Microsoft mit Starlancer und Novalogic mit Tachyon im letzten Jahr in die Weiten des Weltalls vorgedrungen sind, ist es verhältnismäßig ruhig im Bereich der Science-Fiction-Actionspiele geworden. Mit Independence War II – Edge of Chaos soll sich das aber bald wieder ändern.
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Das von Particle Systems entwickelte und von Infogrames veröffentlichte Spiel stellt die Fortsetzung des spielerisch durchaus mit Mängeln behafteten Independence War I dar. Auf einer Präsentation von Infogrames in Bonn durfte man sich aber selbst davon überzeugen, dass der Nachfolger durchaus das Potenzial zu einem Spielehit besitzt.
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Angesiedelt ist das Spiel im 24. Jahrhundert. 100 Jahre nach einem verheerenden Unabhängigkeitskrieg befindet sich das Universum am Rande des Untergangs. Cal Johnston, dessen Rolle man im Programm übernimmt, muss im Alter von zehn Jahren mitansehen, wie sein Vater von der skrupellosen Maas Corporation getötet wird. Nach einem fehlgeschlagenen Racheakt wird er in einem Hochsicherheitstrakt eingesperrt.
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15 Jahre später gelingt es ihm, aus dem Gefängniskomplex auszubrechen, wodurch er zusammen mit einer kleinen Gruppe von Space-Piraten in die Geschehnisse des 2. Independence War gezogen wird. Sein Ziel ist eindeutig: Der Tod seines Vaters soll gerächt werden!
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Die Hintergrundgeschichte wird in recht ausführlichen und schön anzusehenden Rendersequenzen erzählt, aber auch die Spielgrafik kann überzeugen: Selten durfte man derart detaillierte und komplexe Raumschiffe in einem Computerspiel begutachten. Dies macht sich vor allem in der übersichtlichen Seitenansicht bemerkbar, in der Cockpitperspektive bleibt im Eifer des Gefechtes natürlich wenig von der Grafikpracht übrig – ein Problem, mit dem sich auch schon andere Space-Operas herumschlagen mussten.
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Ein weiterer Vorzug des Programmes soll die extrem einfache und bediener-freundliche Steuerung sein, laut Angaben von Particle Systems lassen sich bis zu 95 Prozent aller Funktionen über den Joystick ausführen.
Kommentar: Durchaus interessant, was das britische Entwicklerteam hier bisher präsentieren kann. Wird die optische Opulenz noch durch ein überzeugendes Gameplay ergänzt, könnte es durchaus sein, dass Starlancer bald die Vormachtstellung im All abgeben muss.