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Aus für die Linux-Konsole

Indrema finanziell am Ende. Laut einem Bericht des amerikanischen Online-Magazins Videobusiness.com wird Indrema eine seit Anfang letzten Jahres angekündigte und auf Linux basierende Spielekonsole nicht wie geplant veröffentlichen können. Finanzielle Schwierigkeiten hätten das Projekt zunichte gemacht, so Videobusiness.
/ Thorsten Wiesner
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Die L600-Spielekonsole sollte das erste Produkt einer Serie von Heim-Entertainment-Systemen von Indrema werden und digitales Audio, Video und Internet sowie 3D-Spiele der nächsten Generation verbinden. Die Konsole sollte zudem Linux als Betriebssystem verwenden.

"Obwohl es eine Menge Interesse für das Produkt gab, war es uns leider auch nach sechs Monaten der Suche nicht möglich, weiteres Kapital aufzubringen, um die Arbeiten fortzusetzen, so John Gildred, Präsident von Inderma, gegenüber Videobusiness.

Bis zum Ende der Woche sollen alle Mitarbeiter des Unternehmens ihre Stelle verloren haben. Gildred will nun zusammen mit einer nicht näher benannten japanischen Unterhaltungselektronik-Firma zumindest weiter an den interaktiven TV-Fähigkeiten des Gerätes arbeiten. Die Pläne für eine Videospielekonsole seien aber vorerst auf Eis gelegt.


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