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21 Prozent des Mittelstandes nutzen Internet zum Verkauf

Neue Studie "E-Business im Mittelstand" von IBM und "impulse"

Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland trauen dem Internet als Geschäftsplattform wieder mehr zu. Nach den Ergebnissen der von IBM Deutschland und dem Magazin "impulse" zum dritten Mal seit 1999 gemeinsam in Auftrag gegebenen Studie zum Stand des "E-Business im Mittelstand" verfügen mittlerweile nahezu alle Firmen über einen Online-Anschluss (96 Prozent) und 70 Prozent haben eine eigene Homepage.

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Gut jedes fünfte mittelständische Unternehmen (21 Prozent) nutzt den Webauftritt für echte elektronische Geschäfte (etwa Warenbestellungen, Vernetzung mit Lieferanten). Ein Jahr zuvor war dies erst bei 16 Prozent der Firmen der Fall.

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Diese Zahl dürfte sich der Studie zufolge alsbald verdoppeln. Wie das Marktforschungsinstitut TechConsult bei der Befragung von 1.050 mittelständischen Unternehmen herausfand, planen 44 Prozent der Unternehmen, die das Web derzeit nur als virtuelles Schaufenster nutzen, in Kürze in das elektronische Business einzusteigen.

Vor allem wollen diese E-Business-Planer die damit verbundenen Wettbewerbschancen (92 Prozent) nutzen. Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Mittelständler haben sich auf Grund der deutlich gestiegenen Zahl von Kundenanforderungen dazu entschieden. Die Erfahrungen derjenigen mittelständischen Unternehmen, die bereits E-Business betreiben, zeigen eine ausgesprochen erfreuliche Tendenz. So hat sich die Zahl derer, bei denen sich der Umsatz durch E-Business stabilisiert hat, vom Jahr 2000 (36 Prozent) bis heute (69 Prozent) fast verdoppelt. Eine Umsatzsteigerung durch E-Business-Modelle erzielten 2001 mehr als die Hälfte (54 Prozent), im letzten Jahr sagten dies lediglich 46 Prozent.

Weitere wichtige Erfahrungen der mittelständischen E-Business-Betreiber sind in diesem Jahr kürzere Lieferzeiten (58 Prozent), kostengünstigere Zahlungsabwicklung (45 Prozent) und die Reduzierung der Vertriebskosten (34 Prozent).

Für den Mit-Initiator der Studie, Patrick Molck-Ude, Leiter des Geschäftsbereichs Mittelstand der IBM Deutschland GmbH, ist der neue Realismus im Mittelstand in Bezug auf E-Business ein wichtiger Schritt für die Durchsetzung: "Es ist gut, dass immer mehr Firmenchefs erkennen, dass es nicht damit getan ist, schnell einen Internet-Shop zu eröffnen und dann nur noch auf das große Geld zu warten. Wichtig ist dagegen die Integration sämtlicher Geschäftsprozesse."

Deutlich optimistischer als in den Jahren zuvor fällt auch die Einschätzung des wirtschaftlichen Erfolgs der E-Business-Aktivitäten aus. So rechnen nach der Studie heute 85 Prozent der Mittelständler damit, dass ihre Web-Aktivitäten in spätestens zwei Jahren profitabel sind. Vor einem Jahr gingen erst 77 Prozent davon aus.

Skeptisch in Bezug auf die Profitablität ihrer E-Business-Aktivitäten sind heute noch 14 Prozent der Unternehmen, von denen elf Prozent sagen, ihr Web-Engagement werde "bis auf weiteres" nicht profitabel arbeiten, drei Prozent gehen von "wahrscheinlich nie" aus.

Die Mittelständler, die nach wie vor dem E-Business skeptisch gegenüberstehen, fühlen sich in ihrer kritischen Einschätzung offenbar noch bestärkt. Fast die Hälfte von ihnen haben entschieden, dass E-Business nicht zu ihrer Firma passt, 32 Prozent können bei ihren Kunden keine Akzeptanz erkennen und 27 Prozent halten den Kostenaufwand für zu hoch.



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