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3Com bringt Firewall für Netzwerkkarten

3Com Embedded Firewall arbeitet direkt auf der Netzwerkkarte. 3Com will zusammen mit Secure Computing die erste Embedded-Firewall-Sicherheitslösung für Desktop-PCs auf den Markt bringen. Die Firewall-Software sitzt dabei auf der Netzwerkkarte und arbeitet unabhängig vom Betriebssystem.
/ Jens Ihlenfeld
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Auf der RSA 2001 stellen beide Partner das neue Produkt erstmals vor. Dabei sitzt die Firewall-Applikation direkt auf der 3Com-10/100-PCI-Netzwerkkarte, die mit einem 3XP-Prozessor ausgestattet ist. Die Karte unterstützt so neben Internet Protocol Security (IPSec) und den normalen Netzwerkfunktionen auch Firewalling.

Dabei werden die Firewalls auf den einzelnen Netzwerkkarten über den 3Com Embedded Firewall Policy Server zentral administriert. So will 3Com nicht nur die Skalierbarkeit der Lösung, sondern auch ihre Stabilität erhöhen. Da die Firewall, anders als eine "Personal Firewall", unabhängig vom Betriebssystem arbeitet, ist sie auch vor falschem Gebrauch oder der Abschaltung durch den User geschützt. Zudem sind die Rechner so auch vor Angriffen von innen geschützt.

3Com will die Embedded Firewall für 3Com-10/100-PCI-Netzwerkkarten mit 3XP-Prozessor (3CR990) ab dem dritten Quartal ausliefern. Entsprechende Treiber stellt 3Com aber nur für Windows 95, 98, NT4 und 2000 bereit. Der Preis der Embedded Firewall hängt von der installierten Basis ab und soll bei mindestens 35,- US-Dollar liegen. Der 3Com Embedded Firewall Policy Server soll für Windows NT und 2000 zur Verfügung stehen und ab etwa 1.000,- US-Dollar zu haben sein. Ein Starter-Paket inklusive Policy Server sowie Hardware und Software für zehn Desktop Clients soll es dann für 2.114,- US-Dollar geben.


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