Dot-Com-Krise: Pink Slip Partys auch in Deutschland
Frank Lichtenberg, CEO vom Online-Foodservice snacker.de, veranstaltet bundesweit eine Reihe dieser Pink Slip Partys, deren Name nicht mit etwas Schlüpfrigem, sondern vielmehr mit der Farbe der amerikanischen Kündigungsschreiben, die der letzten Gehaltsabrechnung beiliegen, zu tun hat.
Die Ex-Angestellten deutscher Dot-Com-Unternehmen sollen so bundesweit die Chance bekommen, sich regelmäßig über das Sterben der börsennotierten Firmen, die anstehenden Personalentlassungen und die neuen Kurspleiten am Neuen Markt auszutauschen.
Pink-Slip-Party-Initiator Frank Lichtenberg sagt aber, dass der Verlust des Jobs dem Angestellten nicht wie früher Existenznot bringt und gibt sich berufsoptimitisch: "Das nächste Anstellungsverhältnis ist nur eine Frage von wenigen Gesprächen mit Headhuntern und meist nur eine E-Mail entfernt. Es werden für die deutsche IT-Branche weiterhin Fachleute – bis zum Jahr 2002 an die 350.000 IT-Profis – benötigt. Wir bieten mit den Pink Slip Partys eine Kontaktbörse, bei der sich kurzfristig frei gewordenen High-Tech-orientierte Mitarbeiter und IT-Vertreter als neue, potenzielle Arbeitgeber finden können."
Die Pink Slip Partys werden alle zwei Monate in Berlin, Frankfurt, München und Hamburg veranstaltet. Für Termin- und Anmeldeinformationen wurde eine Internetsite auf www.pinkslipparty.de eingerichtet.
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