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Apples neue Firmware-Updates sorgen für Probleme

Aktualisierte Systeme verweigern bestimmte Speicherbausteine. Die neuen Firmware-Updates für Apples gesamte G3- und G4-Rechner-Linie sollen die Systemstabilität und Leistung drastisch verbessern. Leider sorgen sie aber auch dafür, dass bestimmte Speicherbausteine von Drittherstellern nicht mehr unterstützt werden.
/ Christian Klaß
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Laut Apple überprüft die Firmware bei jedem Start, ob installierte DIMM-Speichermodule innerhalb der Spezifikationen liegen und damit laut Apple nicht kompatibel sind. Hat man derartige Speichermodule nachgerüstet, werden sie nicht erkannt. Im schlimmsten Fall – wenn nur noch von Apple als nicht konform eingestufte Riegel im Rechner stecken – streikt sogar der gesamte Rechner. Da man das Firmware-Update derzeit offenbar nicht rückgängig machen kann, ist womöglich eigentlich anstandslos funktionierender Speicher nach dem Einspielen nicht mehr nutzbar.

Sowohl das Power Mac G4 Firmware Update 4.1.8, iMac Firmware Update 4.1.7, iBook Firmware Update 4.1.7 und PowerBook Firmware Update 4.1.8 benötigen MacOS 9.1, um installiert zu werden. Die Updates stehen momentan jedoch nur für englischsprachige Macs zur Verfügung.

Kommentar:
Die Spezifikationen werden von einigen Speicherherstellern zwar nicht so eng eingehalten, wie vielleicht vermutet, instabil sind ihre DIMMs damit jedoch nicht unbedingt. Insofern scheint Apple eindeutig über das Ziel hinausgeschossen zu sein – und lässt eher den Eindruck entstehen, dass man die eigenen RAM-Verkäufe ankurbeln will, anstatt für Systemstabilität zu sorgen.


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