Intel ruft zur Krebsforschung am eigenen PC auf

Intel, United Devices und US-Krebsforscher starten Forschungsprogramm

Nachdem bereits tausende von Internet-Nutzern einen Teil ihrer brachliegenden Computer-Rechenleistung für die Suche nach Außerirdischen, nach der nächsthöchsten Primzahl oder Schwächen in Verschlüsselungsalgorithmen bereitstellen, kann man sich nun aktiv an der Krebsforschung beteiligen: Intel, United Devices und US-Krebsforscher haben ein solches Programm ins Leben gerufen und stellen die entsprechende Software zum Download zur Verfügung.

Artikel veröffentlicht am ,

Den Forschern der American Cancer Society, der National Foundation for Cancer Research (NFCR) und der University of Oxford soll dadurch wesentlich mehr Rechenleistung für komplexe Analysen bzw. Simulationen zur Verfügung stehen, als es ein einzelner, teurer Supercomputer zu leisten vermag - vorausgesetzt es gibt genügend Teilnehmer, die den Wissenschaftlern unentgeltlich Rechenleistung zur Suche nach verbesserten Behandlungsmethoden und potenziellen Heilmitteln für Krebs - insbesondere Leukämie - und andere Krankheiten zur Verfügung stellen.

Stellenmarkt
  1. Cyber Security Analyst / Penetration Tester:in (w/d/m)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau
  2. Business Continuity Manager:in (w/d/m)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau
Detailsuche

Laut NFCR wird die Auswertung der Anti-Krebs-Wirkung von hunderten von Millionen Molekülen mindestens 24 Millionen Stunden Rechenzeit in Anspruch nehmen - eine Aufgabe, die selbst mit heutigen Superrechnern kaum in annehmbarer Zeit zu erledigen ist. Im Rahmen des Wirkstoff-Optimierungs-Programms wurde bereits eines von vier Proteinen als kritisch für das Wachstum von Leukämie identifiziert - die Ausschaltung dieses Proteins könnte zu einem potenziellen Heilmittel führen.

Werden die Erwartungen erfüllt, so soll der virtuelle Supercomputer aus tausenden per Internet und Peer-to-Peer-Software verbundenen Computern mehr als 50 Teraflops ("trillions of operations per second") Rechenleistung erreichen. Laut Intels Pressemitteilung wäre er dann zehnmal leistungsfähiger als heutige Supercomputer - und für die beteiligten Forschungseinrichtungen wesentlich günstiger als ein solcher.

"Dieses Projekt ist ein großartiger Weg, um es Menschen zu ermöglichen, die Kapazitäten ihrer PCs zur Verfügung zu stellen, um bahnbrechende Ideen und Entdeckungen in der Forschung zu unterstützen", erklärt Ed Hubbard, CEO das Unternehmens United Devices, das Distributed Computing einen kommerziellen Durchbruch verschaffen will. "Internet Distributed Computing erlaubt es Wissenschaftlern und Organisationen Projekte in Betracht zu ziehen, die zuvor auf Grund von Kapazitätsengpässen als unmöglich galten, Zeit und Geld mit eingeschlossen."

Golem Karrierewelt
  1. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.03.2023, Virtuell
  2. Angular für Einsteiger: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    26./27.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Intel hat zeitgleich mit der Ankündigung des Krebsforschungsprogramms sein 'Intel Philanthropic Peer-to-Peer Program' gestartet, mit dem in Zukunft unter dem Link www.intel.com/cure weitere Projekte dieser Art publik gemacht und unterstützt werden sollen. Bisher steht die Software für das Anti-Krebs-Programm allerdings nur für Windows-Betriebssysteme zur Verfügung, was sich hoffentlich in Zukunft ändern wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


searcher 14. Jun 2001

Hi allz, inzwischen gibt es den UD-Monitor. Der kann vernünftig zwischenspeichern und...

klaus 14. Jun 2001

.......genau Alter,so is et !!

kompliziert 03. Mai 2001

Es muss ja nicht sein das die Software einen Ausspioniert, es ist auch möglich das der...

searcher 23. Apr 2001

Zwecks einfachem Einstieg in das Projekt empfehle ich die Krebsforschung in einem...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Jahressteuergesetz
Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht

Wer im Homeoffice arbeitet, kann mehr von der Steuer absetzen als bislang geplant. Der Maximalbetrag steigt an.

Jahressteuergesetz: Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht
Artikel
  1. AVM Fritzbox: FritzOS 7.50 ist da
    AVM Fritzbox
    FritzOS 7.50 ist da

    Das neue Betriebssystem für Fritzboxen bringt viele Neuerungen beim Smart Home, führt Wireguard per QR-Code ein und verbessert IP-Sperren.

  2. Samsung-Tablet bei Amazon um 180 Euro reduziert
     
    Samsung-Tablet bei Amazon um 180 Euro reduziert

    Auch nach dem Black Friday gibt es bei Amazon günstige Samsung-Tablets. Je nach Modell sind derzeit bis zu 180 Euro Rabatt möglich.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. IT-Projektmanager: Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse
    IT-Projektmanager
    Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse

    Viele IT-Teams halten ihr Projektmanagement für überflüssig. Wir zeigen drei kreative Methoden, mit denen Projektmanager wirklich relevant werden.
    Ein Ratgebertext von Jakob Rufus Klimkait und Kristin Ottlinger

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • Amazon-Geräte bis 53% günstiger, u. a. Echo Dot 5. Gen. 29,99€ • Mindstar: AMD Ryzen 7 7700X Tray 369€ • Crucial-SSDs günstiger • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn: u. a. E-Auto-Wallbox 399€ • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ [Werbung]
    •  /