T-Online 2000 mit Verlusten von 121,7 Millionen Euro
Zu dieser Entwicklung trugen auch die Anlaufverluste bei den ausländischen Tochtergesellschaften bei. Die schon im dritten Quartal eingesetzte Belastung des EBITDA durch die Einführung neuer Flatrate-Tarife setzte sich zudem im vierten Quartal fort, so T-Online.
Das Umsatzwachstum geht im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurück: Die Steigerung der Kundenbasis im nationalen Geschäft um rund 2,3 Millionen Kunden und die im Berichtsjahr vorangetriebene Internationalisierung. Die erstmals konsolidierten Gesellschaften haben 55,2 Millionen Euro zum Gesamtumsatz beigetragen. Ohne Veränderung des Konsolidierungskreises ergibt sich eine Umsatzsteigerung von 73,2 Prozent.
Im Access-Bereich konnte T-Online seinen Umsatz von 395 Millionen Euro im Vorjahr auf 666 Millionen Euro steigern. Die Umsätze im Portalgeschäft – also aus Internet-Werbung und E-Commerce-Angeboten – wurden im Jahr 2000 um rund 570 Prozent gesteigert – von 16,4 Millionen Euro im Vorjahr auf 110 Millionen Euro. Der Anteil der Deutschen Telekom AG am gesamten Non-Access-Geschäft betrug im Berichtsjahr 44 Prozent.
Der Anteil des Non-Access-Geschäfts am Gesamtumsatz ist damit im Berichtsjahr kontinuierlich gesteigert worden – von 11,4 Prozent im ersten Quartal auf 22,3 Prozent im vierten Quartal.
"Unser Ziel ist es, den Anteil des Portal-Umsatzes bei T-Online bis zum Jahr 2004 auf über 30 Prozent zu steigern", betonte Vorstandsvorsitzender Thomas Holtrop.
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