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3dfx-Aktionäre stimmen Kauf durch NVidia zu

Gestrauchelter Grafikkartenhersteller meldet Geschäftszahlen für 2001

Auf einer außerordentlichen Aktionärsversammlung am 27. März haben 3dfx-Aktionäre dem Ende 2000 angekündigten Kauf der Patente, Marken und verbleibenden Chipbestände an NVidia zugestimmt. Zudem hat der gestrauchelte Grafikkartenhersteller, derzeit nur mit dem Verkauf der restlichen Grafik- und TV-Karten beschäftigt, sein Ergebnis für das vollendete Geschäftsjahr 2001 verkündet.

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Im letzten Quartal seines am 31. Januar vollendeten Geschäftsjahres 2001 hat 3dfx gerade mal 18,3 Millionen US-Dollar eingenommen. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 109,4 Millionen US-Dollar. Die Verluste für das vierte Quartal 2001 lagen bei 49 Millionen US-Dollar, also deutlich höher als die 31,9 Millionen US-Dollar Verlust vom Vorjahresquartal, was einer Verluststeigerung um 53,7 Prozent entspricht.

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Im gesamten Geschäftsjahr lagen die Einnahmen mit 233,1 Millionen US-Dollar 35,3 Prozent unter dem des Vorjahres (360,5 Millionen US-Dollar). Die Verluste lagen mit 340,5 Millionen US-Dollar 438,1 Prozent über denen des Vorjahres (63,3 Prozent).

Die Verluste kommen indes nicht überraschend, litt das Unternehmen doch schon seit 1999/2000 an den Folgen der verzögerten Auslieferung seiner VSA-100-Grafikchips bzw. Voodoo4/Voodoo5-Grafikkarten. Ende letzten Jahres kündigte schließlich NVidia an, die Patente, Marken und verbleibenden Chip-Bestände von 3dfx für 70 Millionen US-Dollar und eine Million Aktien kaufen zu wollen. Der nun durch Vorstand und Aktionäre abgesegnete Verkauf soll im ersten Quartal 2001 vollendet sein - 3dfx schließt dann endgültig die Tore.



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