Abo
  • Services:

Linux-PDA in ungewöhnlichem Äußeren von Galleo

Web-Browser, MP3-Player und Telefonfunktionen enthalten

Das israelische Unternehmen Galleo zeigt auf der CeBIT in Hannover einen Linux-PDA, der auf die vielsagende Bezeichnung Mobile Multimedia Communicator hört. Anders als bei PDAs üblich, ist das Gerät samt Display horizontal angeordnet, und ähnelt damit eher Web-Pads, ist jedoch deutlich kleiner.

Artikel veröffentlicht am ,

Galleo-PDA
Galleo-PDA
Mit den Abmessungen von 134 x 93 x 17,5 mm fällt das Gerät etwas größer aus, als man es von derzeitigen Mittelklasse-PDAs gewohnt ist, entspricht diesen aber im Gewicht und kommt auf etwas über 200 Gramm. Im Innern werkelt ein StrongARM-Prozessor mit einer Taktrate von 206 MHz, der auf 32 MByte Arbeitsspeicher und 16 MByte Flash-ROM zugreifen kann. Dadurch geht das Linux-Betriebssystem flott zu Werke und man kann zügig mit den Applikationen arbeiten.

Stellenmarkt
  1. Herbert Kannegiesser GmbH, Vlotho
  2. umwerk systems GmbH, Rosenheim

Der mit Linux Embedded ausgestattete PDA verwendet ein Transflektiv-Display mit Vordergrund-Beleuchtung von Sharp. Damit will man den Stromverbrauch verringern, weil bei normalem Umgebungslicht keine Beleuchtung erforderlich ist. Das Touchscreen stellt bei einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln 65.536 Farben dar, worüber Buchstaben entweder über eine virtuelle Tastatur oder per Handschriftenerkennung eingegeben werden.

Mit dem Linux-PDA wendet sich Galleo vor allem an den Unternehmens-Kunden: So synchronisiert das Gerät ausschließlich über Server-Verbindungen und gleicht so Termine, Adressen und Notizen ab. Eine lokale Synchronisierung am heimischen PC ist derzeit nicht vorgesehen. Das heißt, bei jedem Datenaustausch fallen auch entsprechende Kommunikationskosten an.

Außer den typischen Organizer-Applikationen besitzt der Galleo-PDA den Web-Browser Konqueror, einen Mail-Client, einen MoviePlayer sowie einen MP3-Player. Eine Java-Virtual-Machine ist ebenfalls integriert, so dass man beliebige Java-Applets auf dem Gerät ausführen kann.

Auch Telefoniefunktionen sind integriert, was jedoch nur über entsprechende Headsets funktioniert; mit dem Gerät selbst ist das nicht möglich. Das Telefonieren ist dabei je nach Kartentyp in den drei GSM-Netzen (900, 1800 oder 1900 MHz) möglich. Der PDA enthält zudem bereits GPRS-Funktionen.

Über CD-Cards lässt sich der PDA um Speicher oder zukünftig auch neue Funktionen erweitern. Zudem ist neben dem SIM-Card-Slot für eine Handy-Karte auch ein SmartCard-Slot für entsprechende Karten enthalten. MP3-Stücke hört man sich am Besten über den integrierten Kopfhörer-Anschluss an.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

Folgen Sie uns
       


Huawei Mate 20 Pro - Test

Das Mate 20 Pro ist Huaweis neues Topsmartphone. Es kommt wieder mit einer Dreifachkamera, die um ein Superweitwinkelobjektiv ergänzt wurde. Im Test gefällt uns das gut, allerdings ist die Kamera weniger scharf als die des P20 Pro.

Huawei Mate 20 Pro - Test Video aufrufen
Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Job-Porträt Cyber-Detektiv: Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen
Job-Porträt Cyber-Detektiv
"Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

Online-Detektive müssen permanent löschen, wo unvorsichtige Internetnutzer einen digitalen Flächenbrand gelegt haben. Mathias Kindt-Hopffer hat Golem.de von seinem Berufsalltag erzählt.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

    •  /